Während er in München ist Thomas Gottschalk: Feuer zerstört sein Haus in Malibu

Ein Bild vom Samstagabend: Thomas Gottschalk bei der McDonald's-Gala in München. Foto: Brauer Photos

Schock-Nachricht für Thomas Gottschalk: Am Wochenende hat der Großbrand bei Los Angeles das Anwesen der TV-Legende zerstört. Der 68-Jährige war zum Zeitpunkt des Brandes in München. Auch andere Promis hat es hart getroffen.

 

Thomas Gottschalks großes Anwesen in den Bergen von Malibu ist zum Opfer der Flammen geworden – das bestätigte der Moderator der "Bild". Demnach soll der Großbrand in Kalifornien das Haus am Wochenende zerstört haben.

Zum Zeitpunkt des Brandes war Gottschalk selbst allerdings nicht vor Ort. Als Moderator führte er bei der McDonald's-Benefiz-Gala in München durch den Abend. Seine Ehefrau Thea war allerdings in Malibu, sie musste mit mehreren Anwohnern flüchten. Aktuell ist sie in einem Hotel in Los Angeles untergebracht. Er habe in Deutschland gerade eine Benefiz-Gala für Kinder moderiert, als er es erfahren habe, sagte Gottschalk der dpa. Seine Frau sitze nun in einem Hotelzimmer "und hat mir gesagt, ich soll mich jetzt um meinen Job kümmern".

Gottschalk kaufte das große Anwesen in Malibu vor 20 Jahren.

Viele Promis betroffen - Lady Gaga dankt Feuerwehrleuten

Viele Prominente haben in dem Küstenort und in dem angrenzenden Hügelland teure Villen. Stars wie die Sängerin und Schauspielerin Lady Gaga, der Regisseur und Oscar-Preisträger Guillermo del Toro sowie die TV-Persönlichkeiten Caitlyn Jenner und Kim Kardashian waren von den Räumungen betroffen.

Lady Gaga sprach den Feuerwehrleuten, Polizisten und Helfern ein großes Dankeschön aus. "Ihr seid wahre Helden", schrieb der Star auf Twitter.

Kim Kardashian rief über den Kurznachrichtendienst zu Spenden für Feuerwehrorganisationen auf.

US-Präsident Donald Trump warf den Behörden in Kalifornien dagegen Missmanagement vor und drohte dem von Demokraten regierten Staat mit dem Entzug von Bundesmitteln. "Es gibt keinen Grund für diese massiven, tödlichen und teuren Feuer in Kalifornien außer dem schlechten Forstmanagement", schrieb Trump auf Twitter. Milliarden Dollar würden jährlich ausgegeben und trotzdem stürben so viele Menschen. Der Verband der Feuerwehrleute in Kalifornien reagierte empört. Trump habe eine "uninformierte politische Drohung gegen die unschuldigen Opfer dieser verheerenden Feuer" ausgesprochen, sagte Verbandschef Brian Rice.

Dies sei auch ein "schmählicher" Angriff auf die Feuerwehrleute, die ihr Leben riskierten. Auch in den sozialen Medien beklagten sich viele über Trumps Reaktion. "Dies ist eine absolut herzlose Antwort", schrieb die Sängerin Katy Perry auf Twitter. Stunden später schlug der Präsident einen anderen Ton an und drückte den Feuerwehrleuten und den Betroffenen sein Mitgefühl aus. "Die Zerstörung ist katastrophal. Gott schütze alle", schrieb Trump und rief die Menschen auf, den Evakuierungsaufrufen zu folgen. Kurz darauf mahnte er aber erneut, mit einem vernünftigem Forstmanagement seien zerstörerische Feuer wie die in Kalifornien zu stoppen.



Ausnahmezustand in Kalifornien hält weiter an - Lage kritisch

Der Ausnahmezustand in Kalifornien hält an, die Zahl der Opfer geht weiter hoch: in der nordkalifornischen Ortschaft Paradise seien in ausgebrannten Häusern und Autos weitere sechs Leichen gefunden worden, teilte die Polizei am Sonntagabend (Ortszeit) mit. Damit erhöhte sich dort die Zahl der Opfer auf 29 Menschen. Im südkalifornischen Malibu waren bereits am Freitag zwei verbrannte Leichen in einem Auto entdeckt worden.

In Paradise, wo das sogenannte "Camp"-Fire seit Donnerstag mehr als 6000 Häuser zerstörte, werden weiterhin viele Menschen vermisst. Die Behörden sprachen am Sonntag von 228 Personen. Vermutlich stehen aber auch Personen auf der Vermisstenliste, die sich bereits in Sicherheit bringen konnten. Chaotische Verhältnisse mit abgesperrten Straßen und ohne Telefonnetz erschweren die Suche nach Angehörigen.

Mehr als 8000 Feuerwehrleute kämpften am Wochenende weiter gegen drei große Brände im Norden und Süden Kaliforniens an. Fast 150 000 Menschen hätte ihre Häuser räumen müssen, teilte die Einsatzleitung im Bezirk Los Angeles mit.

 

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