Vorstellung im Stadtrat Bahnhof für BMW München: FDP mahnt zur Eile

Von Moosach und Karlsfeld könnten neue Linien bis zur Knorrstraße entstehen. Und das schon 2026. Gestrichelt die mögliche Erweiterung in Richtung Freimann. Grün eingezeichnet die bestehenden S-Bahn-Linien. Foto: anf

Die FDP mahnt bei der Bahnverbindung zum BMW-Werk zur Eile. Das Projekt "Nordring" soll so schnell wie möglich im Stadtrat vorgestellt werden.

 

München - Die Stadtrats-FDP hat beantragt, den Nordring möglichst bald im Stadtrat zu behandeln. Verkehrsminister Hans Reichart (CSU) hatte zuvor bekanntgegeben, die Studie komme zu dem Ergebnis, Pendelzüge zwischen Karlsfeld und/oder Moosach und einer neuen Haltestelle Knorrstraße könnten bereits 2026 rollen. Den genauen Stand der Planungen und die Kosten sollen jetzt dem Stadtrat präsentiert werden. Das wünscht sich zumindest die FDP.

Eine Verbindung von Karlsfeld sei nur ein "Mini-Schritt", klagte FDP-Fraktionschef Michael Mattar gestern im Gespräch mit der AZ. "Von einem Gesamtkonzept, wie der Nordring nach Osten und Westen ausgeweitet werden kann, sind wir da noch sehr weit entfernt." Zudem gebe es selbst für den "Mini-Schritt" noch viele Fragezeichen.

So gebe es am S-Bahnhof Karlsfeld keinen Platz für mehr Park-and-Ride-Parkplätze – was wiederum die Idee, dass BMWler von dort die Bahn nehmen, in Frage stellen würde.

 

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