Vorsicht mit Hunden und Kindern Gift-Alarm: Tauben sterben qualvollen Tod

Hier wurden die vergifteten Tauben gefunden. Die meisten von ihnen verendeten qualvoll oder mussten eingeschläfert werden. Foto: Tierrettung

In Neuhausen hat ein Tierhasser Tauben mit vergiftetem Getreide gefüttert. Viele der Tiere starben qualvoll. Hundebesitzer oder Familien mit Kindern sollten in dieser Gegend besonders aufpassen.

 

Neuhausen – Wie die Tierrettung München mitteilt, hat am Mittwochnachmittag eine Mutter mit Hund und Kind an der Landshuter Allee, Ecke Braganzastraße mehrere kranke Tauben am Boden gefunden. Die Tiere krampften und hatten Schnappatmung. Selbst vor Hunden zeigten die orientierungslosen Tauben keinerlei Fluchtverhalten.

Ein Tierarzt, der sofort zum Einsatzort fuhr, sah dann unter einer Fußgängerbrücke das ganze Ausmaß des Dramas. Mindestens zehn Tauben lagen dort am Boden und rangen mit dem Tod. In der Nähe fand er Futterreste aus Getreide. Alles deutet darauf hin, dass jemand die Tiere absichtlich vergiftet hat. Weil sein Einsatzort von vielen Kindern und Hunden frequentiert wird, alarmierte er die Polizei.

Die Gründerin und Vizepräsidentin der Tierrettung, CSU-Stadträtin und Rechtsanwältin Dr. Evelyne Menges: „Es ist im Moment zwar noch reine Spekulation, allerdings weist vieles darauf hin, dass die Tauben gezielt vergiftet worden sind. Das würde bedeuten: Hier hat ein Mensch eine Straftat begangen, die geahndet werden muss. Wehrlose Tiere einen qualvollen Tod sterben zu lassen, ist zudem ein schwerer, aber auch hinterhältiger und feiger Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.“

 

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