Vor Nord-Süd-Derby HSV: Keine Angst vor Bayern

Fink, Adler und van der Vaart blicken der Aufgabe FC Bayern furchtlos entgegen. Warum auch nicht - denn immerhin spricht die Statistik für den HSV.

 

Hamburg - Die besten Erinnerungen an Auswärtsspiele beim Hamburger SV dürften die Spieler des FC Bayern nicht haben - beim letzten Erfolg in Hamburg, am 25. November 2006, waren mit Daniel Van Buyten, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Rückkehrer Claudio Pizarro nämlich gerade mal vier Mann aus dem aktuellen Kader dabei.

Seit dem gab es für die Bayern beim HSV gerade mal zwei Remis zu holen, dreimal ging man als Sieger vom Platz. Kein Wunder also, dass der HSV, der in den vergangenen sechs Bundesligaspielen nur zwei Punkte weniger holte als der FC Bayern (13 gegenüber 15), vor dem Duell vor Selbstvertrauen strotzt.

"Ich bin heiß auf das Spiel. Wir haben drei Punkte zu verlieren und wollen gewinnen. Das Spiel gegen Leverkusen hat gezeigt, dass man es dem Gegner mit einer kompakten Mannschaftsleistung schwer machen kann. Keine Mannschaft ist unschlagbar", sagte beispielsweise Ex-Nationaltorhüter René Adler, der sich seit Wochen in Top-Form befindet.

Trainer Thorsten Fink - ehemals Spieler bei Bayern - ist sich derweil sicher: "Der FC Bayern ist nicht unverwundbar, und ich glaube, dass sie in den ersten sechs Spielen schwerer zu besiegen waren als im Moment. Die Bayern sind natürlich klarer Favorit, aber wir haben eine gute Phase und Selbstvertrauen und wollen gut dagegenhalten."

Doch am meisten fiebert wohl HSV-Spielmacher Rafael van der Vaart dem Spiel entgegen: "Ich muss zugeben, die Bayern sind trotz Barça schon mein absoluter Lieblingsgegner. Gegen keine Mannschaft habe ich jemals so gern gespielt", sagte der Holländer. Kein Wunder: In sieben Spielen gegen Bayern siegte van der Vaart dreimal - und erzielte dabei selbst drei Tore.

 

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