Vor Auswärtsspiel in Zwickau TSV 1860 - Köllner: "Wurden nachts um dreiviertel 5 von Fans geweckt"

Michael Köllner, Trainer des TSV 1860 München Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der TSV 1860 München muss beim 2:2 beim FSV Zwickau lange um den Sieg zittern. Michael Köllner ist trotzdem zufrieden und berichtet von einer nächtlichen Störung.

 

München - Vielleicht lag es ja auch am Schlafentzug, dass den Löwen beim 2:2 in Zwickau gegen Ende etwas die Luft ausging. Denn in der Nacht vor dem Spiel wurden die Sechzger mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen, wie Trainer Michael Köllner auf der Pressekonferenz nach dem Spiel verriet: "Ich bin in der Nacht um dreiviertel 5 wach geworden. Da haben unten auf der Straße Fans rumgegrölt. Das hat auch jeder von den Spielern mitbekommen", berichtete der 50-Jährige.

Ob es sich dabei um Zwickau-Fans oder um Löwen-Anhänger gehandelt hatte, wusste der Übungsleiter allerdings nicht. "Ich habe mich nicht ans Fenster gewagt. Ich habe versucht weiterzuschlafen", so Köllner. Der Löwen-Coach zieht sogar eine Parallele zum sportlichen Geschehen auf dem Rasen: "Man ist nicht zur Ruhe gekommen und genauso war das im Spiel heute dann auch. Nicht verspielt, sondern sehr Zweikampf-intensiv, so dass du 90 Minuten alles geben musst", meinte der gebürtige Oberpfälzer.

Köllner: "Hiller hat uns den Punkt gerettet"

Auch wenn die Löwen nicht den dritten Sieg in Folge einfahren können, war Köllner mit dem Resultat nicht unglücklich. "Ich denke Marco Hiller hat uns mit seiner Rettungstat kurz vor Schluss den Punkt gerettet", lobte Köllner seinen Torhüter, der in der 89. Minute glänzend im Eins-gegen-Eins gegen Zwickaus Johannes Dörfler parierte. "Wir haben zwei Punkte auf den ersten Aufstiegsplatz verloren. Aber wir haben unsere Serie ausbauen können und sind seit neun Spielen ungeschlagen. Auch in Zwickau konnten wir etwas Zählbares mitnehmen - von daher sind wir zufrieden."

Als nächste Hürde wartet für die Köllner-Truppe das Topspiel gegen den Tabellenvierten SV Waldhof Mannheim (Samstag 14 Uhr/ "Magenta Sport" und im AZ-Liveticker). In den heimischen vier Wänden werden die Löwen-Profis dann hoffentlich auch wieder ungestört schlafen können.

 

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