Vor 1860 gegen Saarbrücken Löwen-Torwart Marco Hiller: "Wenn der Aufstieg nicht gelingt..."

Spricht über Relegationsgegner Saarbrücken: Marco Hiller, die Nummer Eins des TSV 1860. Foto: imago/foto2press

Marco Hiller, Stammtorhüter des TSV 1860, hat sich vor der Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken in einem Interview über die Aufstiegsspiele und seine Träume geäußert - und ein mögliches Scheitern.

 

München - Plötzlich Stammtorhüter! Marco Hiller fand sich zu Beginn der gerade abgelaufenen Saison nach dem Absturz des TSV 1860 aus der Zweiten Liga in die Regionalliga Bayern im Tor des TSV 1860 wieder und hat eine starke Entwicklung genommen.

Nach der eingefahrenen Meisterschaft will er nun dabei mithelfen, in der Aufstiegsrelegation gegen den 1. FC Saarbrücken (24 und 27. Mai, beide Spiele im AZ-Liveticker) den Aufstieg zu schaffen.

Marco Hiller: TSV 1860 oder 1. FC Saarbrücken? "Kein Favorit"

"Für mich gibt es keinen Favoriten. Saarbrücken hat ebenso wie wir eine gute Saison gespielt und ähnlich viele Punkte geholt. Das ist ein sehr schwerer Gegner. Aber wenn wir zwei starke Spiele hinlegen, ist das machbar", erklärte der 21 Jahre junge Löwen-Schlussmann im Interview mit "Liga-Drei.de"

Ein Bonus könne laut Hiller dabei der Rückhalt der Löwen-Fans sein: "Wir hatten das ganze Jahr über schon eine überragende Unterstützung der Fans. Das hat uns oft geholfen. Besonders in solchen Spielen könnte das einen Aufschwung geben, wenn so viele Fans uns nach Saarbrücken begleiten."

Hiller: Nichtaufstieg wäre nicht so schlimm

Sollten die Sechzger den Aufstieg verpassen, würde für die Nummer Eins dagegen keine Welt zusammenbrechen:  "Das wäre gar nicht so schwierig. Natürlich möchten wir unbedingt aufsteigen. Aber auch wenn uns das nicht gelingt, können wir auf diese Saison stolz sein und würden die neue Saison voller Motivation angehen."

Nach Jahren der Abstiegsangst sei allein die veränderte Stimmungslage für Hiller Grund genug, um den Mund abzuputzen und weiterzumachen: "Jetzt sind die Fans wieder stolz auf ihren Verein. Das liegt sicherlich auch daran, dass sich die Menschen jetzt mehr mit der Mannschaft identifizieren können, weil viele Spieler aus dem eigenen Nachwuchs kommen", so Hiller:

Auch die Spieler würden sich untereinander länger kennen: "Das hat uns zusammengeschweißt. Die Fans haben erkannt, dass nun Spieler auf dem Platz stehen, die echte Löwen sind und den Verein wirklich lieben." Ob besagte echte Löwen den Aufstieg schaffen, oder in der kommenden Saison einen neuen Anlauf nehmen müssen?

 

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