Von Kopf bis Fuß Pep Guardiola: So tickt der künftige Bayern-Trainer

Der KOPF: Klar, zielorientiert, strukturiert – so funktioniert sein Gehirn. Guardiola ist Teamplayer, sagen Freunde, kein beratungsresistenter Alleingänger und -entscheider. „Sein Kopf arbeitet mit 100 Meilen pro Stunde und er gibt Dutzende verschiedene Antworten zu jeder Frage“, beschreibt ihn sein Biograf Guillem Balague im „The Telegraph“. Dazu kommt: Guardiola ist wissbegierig. Balague: „Bayern ist ein Verein voller Geschichte, geführt von früheren Klub-Legenden, die tausende Anekdoten, ob große oder kleine, erzählen können. Er möchte all diese Geschichten erfahren, von Präsident Uli Hoeneß, von Karl-Heinz Rummenigge, von Ehrenpräsident Franz Beckenbauer.“ Foto: dpa

Freitag wird Pep Guardiola 42 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch! Aber wer ist der Mann eigentlich, über den ganz München redet? Die AZ zeigt, wie der Bald-Trainer tickt – von Kopf bis Fuß.

 

MÜNCHEN  Alle wollten ihn, die Bayern haben ihn: Pep Guardiola, während seiner Auszeit-Saison der begehrteste Trainerjunggeselle der Welt. FC Chelsea, Manchester City, AC Mailand oder Paris St.-Germain bemühten sich mit unmoralischen Angeboten – allen hat er abgesagt.

Und so feiert er am Freitag seinen 42. Geburtstag als Bald-Münchner. Feliz cumpleaños, Pep! Herzlichen Glückwunsch!

Sein neuer Klub hat sich etwas ausgedacht, was genau verriet Karl-Heinz Rummenigge jedoch nicht. „Das Geschenk gab's doch schon", meinte der Vorstandsvorsitzende und spielte auf Guardiolas Dreijahres-Vertrag bis 2016 an. Er soll erst Ende Juni oder Anfang Juli, wenn die Bayern ihre Vorbereitung auf die kommende Saison aufnehmen, seine Antrittsrede halten.

Seinen Festtag wollte der ehemalige Barcelona-Coach jedoch nicht in seiner neuen Heimat verbringen. Ein Blitz-Besuch in München mit Vorstellung an der Säbener Straße war nicht im Sinne der Bayern-Bosse, die Noch-Trainer Jupp Heynckes plus Mannschaft nicht stören wollten in der Vorbereitung auf den Rückrundenstart am Samstag gegen Greuther Fürth (15.30 Uhr).

Richtig, es wird ja wieder Fußball gespielt. Noch ohne Pep, aber doch mit ganz viel Pepp. Lob und Anerkennung prasseln wie nie zuvor auf den FC Bayern für diesen Trainer-Coup herab. Tito Vilanova, sein ehemaliger Assistent und aktueller Cheftrainer des FC Barcelona, meint: „Die Bayern haben vier Mal die Champions League gewonnen und verfügen über eine spektakuläre Infrastruktur und Mannschaft. Nein, er hat sich nicht falsch entschieden.“

César Luis Menotti, der argentinische Weltmeistertrainer von 1978, sagt: „Der Verein, die Stadt, das Land sind das Beste für Pep. Mit Bayern München kann er die Idee einer großartigen Show ausbauen, ähnlich wie bei Barcelona.“

Doch die Frage ist: Wie tickt eigentlich der Mann, über den alle reden? Die AZ zeigt das System Guardiola: Wie er arbeitet, was seine Prinzipien sind, wie ihn Spieler anreden müssen, was ihn so besonders macht. Klicken Sie durch die obenstehende Bilderstrecke.

 

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