Video: Fahrgeschäfte im AZ-Check "Gut, wenn man noch nicht gefrühstückt hat!"

AZ-Reporterin Lea Kramer ist wagemutig. Foto: Videostill

Flip&Fly, Toboggan, Wildwasser: AZ-Reporterin Lea Kramer hat sich in die Fahrgeschäfte auf der Wiesn gewagt. Sehen Sie hier, wie es ihr dabei ergangen ist.

München - Am Wochenende brummt die Wiesn nur so vor Menschen. Gerade auf der Fahrgeschäftemeile gibt es dann viel zu erleben. Im zweiten Teil der Testserie habe ich mir deshalb drei sehr unterschiedliche Fahrgeschäfte ausgesucht.

Das Video:

Toboggan: Der Toboggan ist eines der ältesten Fahrgeschäfte auf der Wiesn. Die Turmrutschbahn steht dort seit 1933. Die Besucher müssen versuchen über ein Laufband eine höhergelegene Plattform zu erreichen. Von dort geht es über einige Stufen einen Turm hinauf. Hier darf man auf einem Jutesackes wieder hinabrutschen. Auf das Laufband wird mit Anlauf gesprungen. Dies ist gerade für die Zuschauer lustig anzusehen.

Mein Fazit: Es ist leicht sich von Unten über die Anderen zu amüsieren. Jeder sollte den Toboggan auf jedenfall einmal selbst getestet haben. Denn das Laufband flitzt schon ziemlich schnell und auch die Rutschfahrt macht sehr viel Spaß. Gerade für Familien oder Gruppen ist diese Attraktion gut geeignet.

Das Video:

WildWasser: Gerade bei Sonnenschein ist die Wildwasserbahn ein Muß für jeden Wiesnbesucher. Sanft wird man in einem Baumstamm durch den Wasserkanal geschaukelt. In ca. 30 Metern Höhe kann hat man einen schönen Blick über die Festwiese. Zunächst scheint die Fahrt wenig spektakulär zu sein. Doch zum Schluss gibt es eine rasante Abfahrt bei der man richtig nass gespritzt wird.

Mein Fazit: Die Wildwasserbahn ist für Familien mit Kindern geeignet. Durch das Schwimmen im Wasserkanal gibt es keine all zu ruckartigen Bewegungen. Aus diesem Grund ist sie auch für Erwachsene geeignet, die eigentlich keine Freude an Achterbahnen haben. Im Vergleich zu den anderen Fahrgeschäften ist die Wildwassbahn für meinen Geschmack eher lahm.

Das Video:

Flip & Fly: Der Name des Gerätes ist Programm: Die Passagiere werden in ihren Gondeln von rechts nach links, von oben nach unten und wieder zurück gedreht. Leicht verliert man die Orientierung: eine Rundum-Überkopf-Schaukel.

Mein Fazit: Dasganz normale Schaukeln der Gondel ist reicht eigentlich schon für den Adrenalin-Kick aus. Man fühlt sich wie in einer riesigen Schiffsschaukel. Wenn dann noch die einzelnen Gondeln nach unten klappen und man sich um die eigene Achse dreht hört der Spaß auf. Die Fahrt dauert ungewöhnlich lange für der derartige Fahrgeschäfte. Man bekommt also für sein Geld einiges geboten.

 

0 Kommentare