Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung Rund 250.000 Kontrollen: Die Corona-Bilanz der Polizei

Die Polizei hat über 250.000 Corona-Kontrollen durchgeführt. (Symbolbild) Foto: imago images/Ralph Peters

Über einen Monat lang waren die Ausgangsbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie gültig, die Münchner Polizei war täglich zur Kontrolle der geltenden Regeln im Einsatz. Die gesammelten Corona-Einsätze der Polizei zum Nachlesen.

 

München - Seit dem 21. März bis zum Ende der Ausgangsbeschränkung am 6. Mai hat die Polizei um die 250.000 Kontrollen in München durchgeführt. Dabei kontrollierte sie nicht nur Personen, sondern auch Geschäfte. 7.850 Anzeigen wurden dabei erstattet, bei etwa 7.000 ging es um Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung, das entspricht einer Anzeigenquote von drei Prozent.

Die Einsätze der Münchner Polizei im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie lesen Sie an dieser Stelle gesammelt. Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen Ende März kontrollierten die Beamten täglich im öffentlichen Raum.


Meldungen vom Mittwoch, 06.05.

Die Münchner Polizei hat am Montag bei der Kontrolle eines Massagestudios im Sperrbezirk in Haidhausen drei Menschen wegen Verstoßes gegen das Infektionsgesetz angezeigt. Laut Polizei begegneten die Beamten des für Menschenhandel und Prostitution zuständigen Kommissariats schon am Eingang einem Kunden, der das Studio gerade verlassen wollte. Der 62-jährige Münchner erzählte den Beamten, er komme gerade von einer Massage. Im Studio trafen die Beamten zwei Münchnerinnen (45,48), die nach ersten Erkenntnissen der Polizei die Massage angeboten hatten. Der 62-Jährige und die beiden Münchnerinnen wurden angezeigt.

Wegen der Corona-Pandemie dürfen Bordelle und "Einrichtungen, in denen es nach Erkenntnissen der Polizei zum Teil auch zur verbotenen Ausübung von Prostitution kommen kann" derzeit geschlossen bleiben. 

Insgesamt haben Beamte der Polizei München in der Zeit vom 5.5. um 6 Uhr morgens bis zum Morgen des 6.5. nach eigenen Angaben 4.950 Kontrollen durchgeführt. Dabei haben sie wurden 45 Verstöße angezeigt, von denen 17 die Maskenpflicht betrafen. 28 waren Verstöße gegen die bis Mitternacht geltende Ausgangsbeschränkung.

Meldungen vom Dienstag, 05.05.

Zwischen Montag- und Dienstagmorgen hat die Münchner Polizei über 7.900 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 71 Verstöße angezeigt, von denen 62 die Ausgangsbeschränkungen und neun die Maskenpflicht betrafen.

Mit Schaumstoffmatten und Sportoutfit versammelten sich am Montagnachmittag rund 80 Yoga-Fans auf dem Marienplatz. Sie rollten Matten aus und begannen mit Entspannungsübungen, natürlich mit dem derzeit vorgeschriebenen Abstand zu anderen Yogis. Motto: Mit Yoga für Grundrechte eintreten. Erlaubt war der stille Protest gemäß der KVR-Auflagen nur für 50 Leute. Am Rande fanden sich wie oft in diesen Tagen auch wieder Impfgegner und Co. ein.

Deshalb bat die Veranstaltungsleiterin 30 Teilnehmer, auf die Seite der Zuschauer zu wechseln. Am Nachmittag gab es am Stachus eine ähnliche Veranstaltung. Tanzschulen und Tänzer hatten zu dem Protest aufgerufen.

Auch hier fanden sich rund 80 Teilnehmer ein. Rund 30 mussten die Aktion verlassen, durften aber als Zuschauer bleiben. Die Polizei erklärt, dass Veranstaltungen nur mit Genehmigung erlaubt sind. Maximal dürfen 50 Personen teilnehmen – und das höchstens eine Stunde.

Meldungen vom Montag, 04.05.

Zwischen Sonntag- und Montagmorgen hat die Münchner Polizei insgesamt über 4.700 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 134 Verstöße angezeigt, von denen 111 die Ausgangsbeschränkungen und 17 die Maskenpflicht betrafen.

Am Sonntagnachmittag musste die Polizei ein Picknick auflösen. Die Beamten wurden gegen 14.30 Uhr verständigt, weil sich mehrere Personen im Innenhof eine Mehrfamilienhauses in Ramersdorf aufgehalten hatten. Vor Ort trafen die Polizisten sieben Personen an (zwischen 15 und 70 Jahre alt), die ein Buffet aufgebaut hatten und auf Gartenstühlen zusammensaßen. Alle wurden wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Kurz vor Mitternacht konnte die Polizei mehrere Autos auf dem Parkplatz einer Moosacher Tankstelle feststellen. Insgesamt elf Personen (zwischen 17 und 29 Jahre alt) befanden sich hier in oder neben den Fahrzeugen und konnten keinen triften Grund für ihre Anwesenheit vor Ort angeben. Alle erhielten eine Anzeige.

Meldungen vom Sonntag, 03.05.

Am späten Samstagabend musste die Münchner Polizei erneut eine Corona-Party auflösen – diesmal in der Isarvorstadt. Eine Zeuge alarmierte gegen 23.45 Uhr den Notruf und teilte mit, dass in einer Wohnung in der Schmellerstraße seit Stunden eine laute Party stattfinden würde. Zwei Streifen fuhren zum Einsatzort, wo sie auf insgesamt acht Personen (zwischen 18 und 22 Jahre alt) trafen, die dort Alkohol tranken und feierten. Sie hielten die vorgeschriebenen Mindestabstände nicht ein und hatten auch keinen triftigen Grund, ihre Wohnungen zu verlassen. Sie erhielten einen Platzverweis sowie eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Insgesamt hat die Polizei zwischen Samstag- und Sonntagmorgen über 3.700 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 113 Verstöße angezeigt, von denen 107 die Ausgangsbeschränkungen und vier die Maskenpflicht betrafen.

Meldungen vom Samstag, 02.05.

Zwischen Freitag- und Samstagmorgen, jeweils 6 Uhr, wurden über 3.400 polizeiliche Kontrollen zur Überwachung der Corona-Schutzmaßnahmen durchgeführt. Es gab 244 Anzeigen, von denen 202 die Ausgangsbeschränkung betrafen - und acht die Maskentragepflicht.

Am Freitagabend wurde die Polizei in die Alfonsstraße in Neuhausen zu einer Innenhof-Party gerufen. Die Beamten trafen auf über 50 tanzende Gäste und einen 40-jährigen Hobby-DJ, der auf dem Balkon im ersten Stock des Mietshauses auflegte. Etwa 30 Personen verließen sofort die Feier, von den übrigen wurden die Personalien erhoben. Allein der DJ erhielt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Meldungen vom Freitag, 01.05.

Insgesamt hat die Polizei zwischen Donnerstag und Freitag, jeweils 6 Uhr, in Stadt und Landkreis über 5.200 Kontrollen durchgeführt. 146 Verstöße wurden angezeigt, davon betrafen 115 die Ausgangsbeschränkungen oder die Maskenpflicht. 

Verwirrung scheint es unter den Münchnerinnen und Münchnern zu geben, ob die Maskenpflicht bereits an Haltestellen von Bus, Bahn oder Tram gilt. Die Polizei weist explizit darauf hin, dass dies der Fall ist – sowohl an Haltestellen als auch an Querbahnsteigen und in Bereichen, in denen sowohl Fern- als Nahverkehrsmittel halten. 

Meldungen vom Donnerstag, 30.04.

An einer aufgelösten Tankstelle hat die Polizei am Mittwoch mehrere Schüler angetroffen, die sich dort zum Bier trinken verabredet hatten. Alle erhielten eine Anzeige. Ebenfalls mehrere Personen, die am S-Bahnhof Planegg keinen Mund-Nasen-Schutz trugen.

Über 6.000 Kontrollen wurden im Zeitraum Mittwoch bis Donnerstag (jeweils sechs Uhr) durchgeführt. Dabei wurden 89 Verstöße angezeigt, von denen 67 die Ausgangsbeschränkung und 20 die Maskentragepflicht betrafen.

Meldungen vom Mittwoch, 29.04.

Wieder haben unbekannte Täter mehrere Liter Desinfektionsmittel aus einer Münchner Klinik gestohlen. Die beiden Diebstähle müssen sich laut Polizei zwischen Dienstag- und Mittwochmorgen ereignet haben. Einen konkreten Verdacht gibt es bislang noch nicht, die Kriminalpolizei ermittelt.

Insgesamt kam es zwischen Dienstag- und Mittwochfrüh zu über 7.600 Kontrollen der Polizei. Dabei wurden 81 Verstöße angezeigt, von denen 70 die Ausgangsbeschränkungen und acht die Maskenpflicht betrafen.

Meldungen vom Dienstag, 28.04.

Am ersten Tag der Maskenpflicht hatte die Polizei allerhand zu tun. Diese Anzahl der Routinekontrollen als massiv zu bezeichnen, ist sicher nicht übertrieben: 8.700 Mal rückten die Beamten zwischen Montagmorgen und Dienstagmorgen aus, um mögliche Corona-Verstöße zu prüfen. Lediglich 75 Verstöße stellten sie fest. 68 betrafen die Ausgangsbeschränkungen, vier die Maskenpflicht, die eben auch angezeigt wurden.

In einem Fall war ein 51-Jähriger besonders uneinsichtig. Gegen Montagmittag stellten Beamte fest, dass der Mann aus Dachau am Querbahnsteig des Hauptbahnhofs ohne Maske in der Nähe eines Lebensmittelladens aufhielt. Als ihn die Polizei aufforderte, den Bahnhof zu verlassen, ging er zum nächsten Lebensmittel-Stand und setzte sich davor hin. Die Polizei wollte nun die Personalien feststellen, was der Mann verweigerte und die Beamten beleidigte. Als die Polizisten ihn zur Wache mitnahmen, versuchte der 51-Jährige dort die Beamten zu schlagen. Daher wurde der Dachauer wegen Beleidigung sowie versuchter Körperverletzung angezeigt.

In einem weiteren Fall wurde eine Gruppe von fünf angetrunkenen Personen aus Hessen aufgegriffen, die am Montag kurz vor Mitternacht in der Nähe des Helene-Meyer-Rings im Olympiapark feierte. Anwohner hatten die Polizei informiert. Die Männer und Frauen, zwischen 24 und 50 Jahre alt, hielten den Mindestabstand nicht ein .Alle Personen erhielten einen Platzverweis sowie eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Meldungen vom Montag, 27.04.

Am frühen Montagmorgen bemerkten Beamte der Polizeiinspektion 43 (Olympiapark) mehrere Personen, die sich im Bereich der Petra-Kelly-Straße und Georg-Birk-Straße aufhielten. Sie hielten die Mindestabstände nicht ein und die Beamten hatten den Verdacht, dass ein Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung vorliegen könnte. Die Personen (alle mit verschiedenen Wohnsitzen in München, 18-20 Jahre alt) wurden kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass sie zusammen umherliefen, dabei Alkohol tranken und nicht die Mindestabstände einhielten. Dazu hatten sie keine triftigen Gründe, ihre Wohnungen zu verlassen. Die fünf Münchner erhielten Platzverweise und sie wurden wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Insgesamt führte die Polizei von Sonntag bis Montag (jeweils 6 Uhr) über 5.300 Kontrollen durch. Dabei wurden 169 Verstöße angezeigt, von denen 165 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Meldungen vom Sonntag, 26.04.

Auch am Wochenende musste die Münchner Polizei wieder etliche Personen wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutz anzeigen. Unter anderem, weil sie gemeinsam im Hinterhof feierten.

Einer dieser Vorfälle ereignete sich am Samstag gegen 20.55 Uhr: Eine Polizeistreife traf im Hof eines Mehrfamilienhauses in Obersendling auf eine feiernde Gruppe von sieben Personen (zwischen 29 und 45 Jahre alt), die dort gemeinsam saßen und Bier tranken. Alle Beteiligten erhielten eine Anzeige.

Um 22.15 Uhr musste die Polizei die nächste Hinterhof-Party auflösen – diesmal in der Maxvorstadt. Die Polizei stellte Anzeigen gegen die insgesamt sieben Personen (zwischen 24 und 55 Jahre alt) aus.

Zwischen Samstag- und Sonntagmorgen führte die Polizei über 5.100 Kontrollen durch. Dabei wurden 293 Verstöße angezeigt, von denen 281 die aktuell geltenden Corona-Ausgangsbeschränkungen betrafen.

Meldungen vom Samstag, 25.04.

Zu viele Menschen am Gärtnerplatz - Polizei muss eingreifen

Am Freitagabend haben es viele Münchner am Gärtnerplatz mit den Ausgangsbeschränkungen nicht so genau genommen. Eine Polizeistreife fand gegen 21 Uhr rund 200 Menschen dort vor, viele von ihnen hatten sich unerlaubterweise in Gruppen versammelt. Auch Anwohner hatten bis dahin bei der Polizei angerufen und die Verstöße gemeldet. Durch die Polizeipräsenz lichtete sich die Menge bereits, dennoch, so berichten die Beamten am Samstag, wurde Verstärkung angefordert. Erfreulich: Auf die Belehrung durch die Beamten sollen alle Anwesenden kooperativ gehandelt haben. 

Insgesamt hat die Polizei eigenen Angaben zufolge von Freitag- bis Samstagfrüh mehr als 5.500 Kontrollen durchgeführt. 102 von 108 angezeigten Verstößen hatten mit Zuwiderhandlungen gegen die Ausgangsbeschränkungen zu tun. 

Masken aus Krankenhaus gestohlen

Wieder sind aus einem Münchner Krankenhaus Schutzmasken gestohlen worden. Wie die Polizei berichtet, soll sich die Tat irgendwann zwischen Mittwoch- und Donnerstagmorgen, jeweils 9 Uhr, ereignet haben. Aus einem verschlossenen Raum klaute ein bislang unbekannter Täter demnach unbemerkt sechs Packungen mit OP-Masken. Derzeit gebe es noch keine Hinweise auf Verdächtige. 

Meldungen vom Freitag, 24.04.

Vor allem die jüngeren Münchner scheinen sich langsam nicht mehr an die Ausgangsbeschränkungen halten zu wollen. Die Polizei musste am Donnerstagabend gleich zwei Partys auflösen.

Gegen 21 Uhr ging bei der Einsatzzentrale die Mitteilung ein, dass in Ottobrunn Schüsse oder Böller gehört wurden. Mehrere Streifen machten sich auf den Weg und trafen an der Bushaltestelle vor Ort auf fünf Personen zwischen 18 und 20 Jahren. Sie tranken Alkohol und waren wohl auch für die Böllerschüsse verantwortlich. Alle wurden wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Ein weiterer Einsatz ereignete sich ebenfalls um 21 Uhr. Ein Zeuge alarmierte die Polizei, weil sich mehrere Personen im Bereich eines Firmengeländes in Berg am Laim aufhielten. Vor Ort traf die Polizei schließlich auf zwölf Jugendliche (zwischen 15 und 18 Jahre alt), die dort gemeinsam feierten und Alkohol tranken. Nach der Entsorgung ihres Mülls bekamen alle Beteiligten einen Platzverweis sowie eine Anzeige.

Insgesamt führte die Münchner Polizei zwischen Donnerstag- und Freitagmorgen über 5.500 Kontrollen durch. Dabei wurden 112 Verstöße angezeigt, von denen alle die Ausgangsbeschränkungen betrafen.

Meldungen vom Donnerstag, 23.04.

Am Donnerstag rief ein Anwohner der Heinrich-Lübke-Straße in Altperlach kurz nach Mitternacht die Polizei und berichtete, dass sich über zehn Personen auf der dortigen Straße befänden und dort laut feiern würden. Mehrere Streifen wurden zu der Einsatzörtlichkeit geschickt und konnten dort noch vier Personen (alle mit Wohnsitzen in München, zwischen 17 und 19 Jahre alt) antreffen. Die Beamten stellten fest, dass sie dort Alkohol tranken und Musik hörten. Sie lebten an verschiedenen Wohnsitzen in München und hatten keinen triftigen Grund für den dortigen Aufenthalt. Sie erhielten Platzverweise und wurden wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Insgesamt führte die Polizei zwischen Mittwoch und Donnerstag, jeweils sechs Uhr, 6.100 Kontrollen durch. Dabei wurden 92 Verstöße angezeigt, von denen alle die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Meldungen vom Mittwoch, 22.04.

Am frühen Mittwochmorgen gegen 5 Uhr ist die Polizei zu einem Mehrfamilienhaus in der Krumpterstraße in Untergiesing ausgerückt. Ein Anrufer hatte den Beamten laute Geräusche aus einer Wohnung gemeldet, die nach seinen Angaben die Nachbarn störten. Laut Polizei trafen die Einsatzkräfte in der Wohnung neben dem Bewohner (27) drei weitere junge Männer (22, 25, 29) an, die nicht an der Adresse gemeldet waren. Die Besucher erhielten Platzverweise und wurden wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. 

Insgesamt führte die Polizei zwischen Dienstag und Mittwoch (jeweils 6 Uhr) nach eigenen Angaben 7.500 Kontrollen durch. Dabei wurden 111 Verstöße angezeigt, 109 betrafen die Ausgangsbeschränkung. 

Meldungen vom Dienstag, 21.04.

Die Polizei hat am Freitag eine Prostituierte und ihren Freier angezeigt. Da im Rahmen der Allgemeinverfügung auch alle Bordelle in München schließen müssen, werden diese von der Polizei kontrolliert. Im Rahmen einer solchen Kontrolle wurde am Freitag gegen 21.45 Uhr festgestellt, dass eine 22-jährige rumänische Prostituierte aus einem geschlossenen Bordellbetrieb im Münchner Norden mit einem Taxi wegfuhr. Die Fahrt ging anschließend nach Bogenhausen, wo die Prostituierte schließlich ausstieg und in ein Mehrfamilienhaus ging. Als sie das Wohnhaus kurze Zeit später wieder verließ, wurde sie von den Kriminalbeamten angesprochen und kontrolliert. Im Rahmen des Gespräches gab die 22-Jährige von sich aus zu, dass sie soeben bei einem Freier sexuelle Handlungen gegen Entgelt durchgeführt hatte. Die Personalien dieses Kunden konnten durch die Beamten vor Ort ebenfalls ermittelt werden. Die 22-Jährige wurde wegen verbotener Prostitution und Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Gegen den 54-jährigen Freier wird gegenwärtig die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz geprüft.

Insgesamt führte die Polizei von Montag bis Dienstag über 6.100 Kontrollen durch. Dabei wurden 111 Verstöße angezeigt, von denen alle die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Meldungen vom Montag, 20.04.

Am Sonntag hat ein renitentes Pärchen die Polizei beschäftigt. Am Giesinger Bahnhofsplatz wollten Zivilbeamte einen 38-Jährigen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck und eine 34-jährige Münchnerin kontrollieren. Als sie angesprochen wurden, flüchteten die beiden in unterschiedliche Richtungen. Sie konnten wieder eingeholt werden und leisteten beide erheblichen Widerstand. Außerdem spuckten sie in Richtung der Beamten. Bei beiden Personen besteht der Verdacht, dass sie an Corona erkrankt sind. Im Rahmen einer anschließenden Durchsuchung konnte bei dem Pärchen Heroin im einstelligen Grammbereich aufgefunden werden. Beide Personen wurden letztendlich in psychiatrischen Einrichtungen untergebracht. Ein Polizeibeamter wurde aufgrund des Widerstands so verletzt, dass er nicht mehr dienstfähig ist. Insgesamt sind neun Polizisten wegen des Kontakts im Rahmen des Gesamteinsatzes nicht mehr im Dienst.

Generell gab es von Sonntag bis Montag über 6.100 polizeiliche Kontrollen. Dabei wurden 246 Verstöße angezeigt, von denen 203 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Meldungen vom Sonntag, 19.04.

Auch zwischen Samstag und Sonntag hatte die Münchner Polizei wieder reichlich zu tun. Ingesamt führten sie 5.300 Kontrollen durch, um die Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Regeln zu überprüfen. Dabei wurden 283 Verstöße angezeigt, von denen 259 die Ausgangsbeschränkungen betrafen.

In der Nacht auf Sonntag hat die Polizei eine Privatparty in einer Wohnung am Hildegard-Bingen-Anger (Am Hart) aufgelöst. Gegen 0.35 Uhr alarmierte ein Mitteiler den Notruf und wies auf die Feier hin. Vier Streifen fuhren zur besagten Wohnung und bemerkten dort eine Party auf dem Balkon. Als die Beamten das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses betreten wollten, hinderte sie ein 21-Jähriger daran. Er stellte sich den Polizisten in den Weg und wollte die Tür vor ihnen schließen. Weil er zudem aggressiv war, mussten ihn die Beamten überwältigen und fesseln. Dabei wurden drei Polizisten leicht verletzt, sie alle sind weiterhin dienstfähig. In der Wohnung waren acht Personen, die feierten und Alkohol tranken. Doch nur ein 18-Jähriger wohnte dort, die restlichen Personen (zwischen 16 und 21 Jahre alt) erhielten Platzverweise sowie eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Tagsüber kam es zu einem anderen Polizeieinsatz in der Maxvorstadt: Ein Anwohner in der Karlstraße alarmierte den Notruf und teilte mit, dass ein Auto auf der Straße stehen würde und sich dort mehrere Personen aufhalten, die gemeinsam Alkohol trinken. Vor Ort traf die Polizei dann auf vier Rumänen (zwischen 30 und 53 Jahre alt), die bereits deutlich alkoholisiert waren. Sie gehörten nicht demselben Haushalt an, erhielten einen Platzverweis und wurden nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Der 53-jährige Fahrer des Wagens hatte über ein Promille und musste seine Fahrzeugschlüssel abgeben. Rund zwei Stunden später wurden die Einsatzkräfte dann nochmal auf zwei Mitglieder der Gruppe aufmerksam, die sich noch immer in der Nähe befanden und Alkohol tranken. Der 30- und 53-Jährige wurden in Gewahrsam genommen und dann um 19 Uhr wieder entlassen.

Meldungen vom Samstag, 18.04.

Im Zeitraum von Freitag bis Samstag (jeweils 6 Uhr) gab es über 6.900 Kontrollen: Dabei wurden nach Angaben der Polizei 152 Verstöße angezeigt, 151 betrafen die Ausgangsbeschränkung. In der Nacht (gegen 23.50 Uhr) wählte ein Anrufer den Polizeinotruf 110 und berichtete, er habe in der Lasallestraße in der Fasanerie mehrere Personen bemerkt, die auffällig laut seien. Eine Streife der Polizeiinspektion 43 (Olympiapark) traf dort dann zwei 18-jährige Münchner an. Sie saßen dort und konsumierten alkoholische Getränke. Sie konnten keinen triftigen Grund angeben, warum sie ihre Wohnungen verlassen hatten und hielten keinen Mindestabstand zueinander ein. Die Folge: Platzverweis und Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsgesetz.

Meldungen vom Freitag, 17.04.

Die Polizei meldet am Freitag nur einen berichtenswerten Verstoß. Gegen 01.20 Uhr, alarmierte ein Zeuge den Polizeinotruf 110 und teilte mit, dass sich in der Weddigenstraße in Altperlach mehrere Personen in einem Hinterhof treffen würden. Zwei Streifen der Polizeiinspektion 24 (Perlach) fuhren zur Einsatzörtlichkeit und trafen dort auf zwei Personen mit Wohnsitzen in München (17 und 22 Jahre), die beide nicht an der Einsatzörtlichkeit wohnten. Sie konsumierten dort zusammen Alkohol und wohnten nicht in einem gemeinsamen Haushalt. Sie wurden wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Der 22-Jährige erhielt einen Platzverweis und der 17-Jährige wurde an einen Sorgeberechtigten übergeben.

Insgesamt führte die Polizei laut eigenen Angaben im Zeitraum Donnerstag 6 Uhr, bis Freitag 6 Uhr rund 6.100 Kontrollen durch. Dabei wurden 152 Verstöße angezeigt, von denen 145 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Meldungen vom Donnerstag, 16.04.

Die Polizei musste am Mittwoch wieder mehrere private Partys auflösen – insgesamt führten die Beamten zwischen Mittwoch- und Donnerstagmorgen insgesamt über 5.300 Kontrollen durch. Dabei wurden 254 Verstöße angezeigt, von denen alle die aktuell geltenden Ausgangsbeschränkungen betrafen.

Gegen 19.20 Uhr wurde eine Streife auf eine Gruppe am Isarufer aufmerksam. Die vier Personen (zwischen 27 und 39 Jahre alt) feierten an der Wittelsbacherbrücke und tranken Alkohol. Als sie die Polizei mit den aktuellen Corona-Verordnungen konfrontierte, reagierten alle sehr uneinsichtig. Sie erhielten einen Platzverweis sowie eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Nur etwa eine Stunde später ereignete sich ein ähnlicher Vorfall – diesmal in einer Grünanlage in Laim. Sechs Personen (zwischen 20 und 26 Jahre alt) saßen auf einer Decke, hörten Musik und tranken dabei Alkohol. Eine Streife sprach auch hier Platzverweise aus, die sechs Personen wurden ebenfalls angezeigt.

Gegen 21.45 Uhr dann der nächste Einsatz: Die Polizei traf hier vor und in einem Geschäft in Pasing auf sechs Personen (zwischen 27 und 55 Jahre alt). Das Geschäft hatte geöffnet, die Anwesenden feierten und tranken Alkohol. Die Beamten lösten die Party auf und schickten die Gruppe nach Hause. Entsprechende Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz folgen.

Meldungen vom Mittwoch, 15.04.

Am Dienstagabend musste die Münchner Polizei eine Geburtstagsfeier in Neuhausen auflösen. Ingesamt acht Personen (zwischen 24 und 53 Jahre alt) feierten den 31. Geburtstags einer Beteiligten – für die Party stellten sie eine Biertischgarnitur auf den Gehweg. Doch auch das ist in Corona-Zeiten freilich nicht erlaubt, weswegen die Beamten die Feier auflösten und alle acht Personen wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz anzeigten.

Zwischen Dienstag- und Mittwochmorgen führte die Münchner Polizei insgesamt über 6.600 Kontrollen durch. Dabei wurden 86 Verstöße angezeigt, 76 davon betrafen die Ausgangsbeschränkungen.

Meldungen vom Dienstag, 14.04.

Zwischen Montag- und Dienstagmorgen hat die Polizei im Stadtgebiet und Landkreis München insgesamt über 4.800 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 184 Verstöße angezeigt, alle davon betrafen die aktuell geltenden Ausgangsbeschränkungen.

Einer dieser Verstöße ereignete sich am Montagabend in Milbertshofen. Gegen 19.45 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei und teilte mit, dass sich mehrere Personen in einem Parkhaus am Frankfurter Ring aufhalten würden. Außerdem sagte er, dass er den Verdacht habe, dass es sich bei dem Treffen um einen Verstoß gegen die momentan geltenden Verordnungen handeln könnte.

Drei Streifen fuhren zum Parkhaus und konnten dort tatsächlich auf zwei junge Münchner (21 und 23 Jahre alt) treffen. Nach ersten Ermittlungen hatten die beiden ihre Wohnungen verlassen, um sich dort zu treffen und "Getränke zu konsumieren", wie die Polizei berichtet. Weil kein triftiger Grund für das Verlassen der Wohnung vorlag, erhielten beide Platzverweise sowie jeweils eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Meldungen vom Montag, 13.04.

Am Abend des Ostersonntags hat die Polizei eine Grillparty in Neuhausen aufgelöst. Gegen 19.45 Uhr ging in der Einsatzzentrale die Meldung ein, dass etwa 20 bis 30 Menschen im Innenhof eines Studentenwohnheims eine Party feiern. Wie die Polizei am Montag mitteilt, trafen die Beamten vor Ort insgesamt 51 Menschen auf dem Fest an. Sie wurden wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. 

Insgesamt führte die Polizei nach eigenen Angaben zwischen Sonntag und Montag (jeweils 6 Uhr) knapp 5.900 Kontrollen durch. Angezeigt wurden 317 Verstöße, die alle die Ausgangsbeschränkungen betrafen. 

Meldungen vom Sonntag, 12.04.

Die Polizei hat am Samstagmittag einen Lebensmittelladen in Berg am Laim geräumt. Laut Mitteilung der Polizei bemerkten Zivilbeamte gegen 11.45 Uhr eine Ansammlung von rund 70 Personen vor einem Laden. In dem Geschäft selbst drängten sich noch einmal weitere etwa 110 Menschen beim Einkaufen. Weil weder vor noch in dem Laden der Mindestabstand eingehalten wurde, räumten die Einsatzkräfte zunächst das Geschäft. Wie die Polizei weiter mitteilt, wurde mit dem Geschäftsführer vereinbart, nur noch 15 Personen gleichzeitig einkaufen zu lassen. Der Mann wurde nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Die Polizei führte von Samstag- bis Sonntagmorgen, jeweils 6 Uhr,  knapp über 6.400 Kontrollen durch. 303 Verstöße wurden angezeigt, 291 davon betrafen die Ausgangsbeschränkungen. 

Meldungen vom Samstag, 11.04.

In einer Kneipe im Westend hat die Polizei in der Nacht auf Samstag sechs Personen angetroffen, die sich dort verbotenerweise aufhielten und Getränken konsumierten. Eine Streife hatte zuvor aus der Lokalität Partylärm vernommen. Nach mehrmaligem Klopfen und lautem Ansprechen öffnete der 23-jährige Betreiber der Bar schließlich die Tür.  Einer der Gäste, ein 38- Jähriger aus Leipzig, verhielt sich äußerst aggressiv gegenüber der Polizei und musste letztendlich gefesselt werden. Er leistete dabei erheblichen Widerstand. Verletzt wurde dadurch nach dem bisherigen Kenntnisstand aber keiner der Beteiligten. Alle Personen wurden wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Den 38-Jährigen erwartet zusätzlich ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Insgesamt führte die Polizei von Freitag bis Samstag, jeweils sechs Uhr, rund 7.000 Kontrollen durch. Dabei wurden 289 Verstöße angezeigt, von denen 283 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Meldungen vom Freitag, 10.04.

Die Geschäftsführerin eines Blumenladens in Unterhaching hat wiederholt gegen die geltenden Beschränkungen verstoßen. Bereits am Samstag, 28.03.2020 wurde der Floristikladen in Unterhaching wegen des öffentlichen Straßenverkaufs von Blumenwaren angezeigt. Aufgrund entsprechender Hinweise aus der Bevölkerung wurde am Donnerstag, 09.04.2020 gegen 09.45 Uhr erneut vor Ort eine polizeiliche Kontrolle durchgeführt. Dabei konnte festgestellt werden, dass im Hinterhof des Anwesens auch weiterhin Blumenwaren verkauft wurden. Die betroffene Geschäftsführerin wurde daraufhin durch die Polizeibeamten eindringlich auf die bestehenden Regelungen hingewiesen und belehrt. Bei einer weiteren Nachschau um kurz nach 11.00 Uhr wurde eine Kundenschlange im Hinterhof festgestellt. Das Verkaufsgeschäft lief also unvermittelt weiter. Eine erneute Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz war hier nun in der Konsequenz die Folge.

Insgesamt wurden im Zeitraum von Donnerstag, 6 Uhr, bis Freitag, 6 Uhr, knapp über 8.200 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 306 Verstöße angezeigt, von denen 298 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Meldungen vom Donnerstag, 09.04.

Ein 15-Jähriger hat die Münchner Polizei am Mittwochabend auf Trab gehalten. Gegen 22.20 Uhr kontrollierten zivile Beamte drei Personen in der Heidemannstraße in Freimann. Der Grund: Es bestand der Verdacht, dass die Personen gegen die aktuell geltenden Ausgangsbeschränkungen verstoßen würden.

Einer aus der Gruppe, ein 15-jähriger Schüler aus München, kanalisierte seine Abneigung gegen die Kontrolle mit Gewalt. Er griff die Beamten laut Polizei unvermittelt an und verletzte diese im Gesicht. Danach flüchtete er. Die beiden Polizisten sowie ein Sicherheitsmitarbeiter einer nahe gelegenen Tankstelle nahmen sofort die Verfolgung auf. Während seiner Flucht warf der 15-Jährige mit einem Stein und traf damit den Sicherheitsmitarbeiter, der sich nach jetzigem Kenntnisstand jedoch nicht verletzt hat.

Die Polizei fahndete mit weiteren Einsatzkräften nach dem Schüler, über zehn Streifen waren unterwegs. Gegen 23.15 Uhr konnten sie den Teenager finden und festnehmen. Er wurde wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs und Widerstands auf Vollstreckungsbeamte angezeigt. Nach der Sachbearbeitung übergab die Polizei den 15-Jährigen an das Jugendheim, in dem er derzeit untergebracht ist. Die beiden Polizisten, die angegriffen wurden, mussten nach dem Einsatz im Krankenhaus behandelt werden. SIe sind derzeit dienstunfähig.

Außerdem berichtet die Polizei von einem weiteren Einsatz in der Nacht auf Donnerstag – ein Zeuge alarmierte gegen 3.35 Uhr den Notruf und teilte mit, dass in einer Wohnung in der Römerstraße in Schwabing eine Party stattfinden würde. Eine Streife fuhr zur Wohnung und traf dort tatsächlich auf drei Personen, die feierten. Eine 36-Jährige, ein 36-Jähriger und ein 42-Jähriger hörten laut Musik und tranken Alkohol. Der 42-Jährige wohnte nicht in der Wohnung, er erhielt einen Platzverweis. Alle drei erhielten zudem eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Zwischen Mittwoch- und Donnerstagmorgen hat die Münchner Polizei ingesamt 5.400 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 189 Verstöße angezeigt, von denen 179 die Ausgangsbeschränkungen betrafen.

Meldungen vom Mittwoch, 08.04.

Zwischen Dienstag- und Mittwochmorgen führte die Polizei München knapp 6.200 Corona-Kontrollen im Stadtgebiet und Landkreis durch. Dabei wurden 291 Verstöße angezeigt, 283 davon betrafen die Ausgangsbeschränkungen.

Das aktuell schöne Wetter verleitet zum Grillen, die Polizei musste am Dienstag deswegen gleich mehrere Grillpartys auflösen. Gegen 19.10 Uhr alarmierten Zeugen den Notruf und teilten mit, dass im Garten einer Wohnung in der Bad-Ischler-Straße in Pasing eine Grillparty stattfinden würde, an der über zehn Personen teilnehmen. Drei Steifen fuhren zur Wohnung und konnten dort tatsächlich mehrere Personen antreffen, die ein Fest feierten. Darunter war auch eine Familie aus Augsburg, die nicht demselben Haushalt angehörten. Die Eltern erhielten einen Platzverweis und wurden wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutz angezeigt.

Nur zehn Minuten später informierte ein Zeuge den Notruf und teilte der Polizei mit, dass sich mehrere Personen in einer Wohnung in der Amslerstraße in Moosach aufhalten würden. Die Leute würden grillen und mit Gewissheit nicht im selben Haushalt leben, sagte der Zeuge. Eine Streife fuhr zur Wohnung, wo sie auf mehrere Personen trafen, die dort grillten. Ein 31-Jähriger aus dem Landkreis Aichach-Friedberg gehörte nicht zum dortigen Haushalt, er erhielt einen Platzverweis sowie eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Meldungen vom Dienstag, 07.04.

Seine Uneinsichtigkeit musste ein 53-jähriger Münchner am Montag mit mehreren Stunden in Polizeigewahrsam bezahlen. Der Mann war einer Streife am Nachmittag am Königsplatz aufgefallen. Dort saß er zusammen mit einer 46-Jährigen und veranstalte ein Picknick. Die Beamten sprachen das Paar an. Die Frau wollte daraufhin die Örtlichkeit verlassen. Der 53-Jährige allerdings nicht. Nachdem er einem Platzverweis nicht Folge leistete, wurde er in polizeilichen Gewahrsam genommen. Er wurde zur Polizeiinspektion 12 verbracht und von dort aus nach erfolgter Betroffenenanhörung wieder entlassen.

Kurz darauf, gegen 17.15 Uhr, wurde er im Bereich der Alten Pinakothek erneut angetroffen. Er hatte den Oberkörper frei gemacht, lag in der Sonne und las ein Buch. Da er auch hier einem Platzverweis nicht nachkam, sondern sich gegen 17.45 Uhr immer noch an der Örtlichkeit aufhielt, wurde er abermals in Gewahrsam genommen. Durch die zuständige Richterin wurde ein Gewahrsam bis um 22 Uhr angeordnet. Anschließend wurde der 53-Jährige entlassen. Zwei Anzeigen gegen ihn wegen der Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz folgen.

Insgesamt führte die Polizei zwischen Montag- und Dienstagmorgen über 7.700 Kontrollen durch. Dabei wurden 221 Verstöße angezeigt, von denen 220 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Meldungen vom Montag, 06.04.

Wie erwartet war der Sonntag für die Polizei doch einsatzreicher als die letzten Tage. Über 3.700 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen stellten die Beamten am Sonntag fest. Meistens handelte es sich um das Sonnen auf Decken, zusammenstehende Gruppen oder andere ähnliche Verstöße. Hier reichte oft eine Ermahnung aus. Generell führte die Polizei im Zeitraum von Sonntagmorgen bis Montagmorgen knapp über 10.000 Kontrollen durch. Dabei wurden 277 Verstöße angezeigt, von denen 272 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Einen besonderen Fund machten die Beamten am Samstagabend. Über die Einsatzzentrale wurde bekannt, dass in einem Gewerbeobjekt in Ismaning eine angebliche Shisha-Party stattfinden würde. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass immer wieder Personen das betreffende Anwesen betraten oder auch verließen. Die Türe wurde immer nur auf Klopfzeichen hin geöffnet.

Da sich im weiteren Verlauf die Anzeichen verdichteten, dass durch den Personenkreis nicht nur ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz begangen, sondern hier auch illegales Glücksspiel veranstaltet wird, wurde die Örtlichkeit durch hinzugezogene weitere Polizeibeamte schlagartig besetzt. Letztendlich konnten neun Personen angetroffen werden, die hier wohl diversen Glücksspielen nachgingen. Diesbezüglich wird allerdings noch von der Münchner Kriminalpolizei ermittelt.

Entsprechende Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz erwarten die angetroffenen Personen jedoch in jedem Fall.

Meldungen vom Sonntag, 05.04.

Über 9.100 Kontrollen hat es im Zeitraum von Samstag (06 Uhr) bis Sonntag (06 Uhr) im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München gegeben. Dabei wurden 393 Verstöße angezeigt, von denen 374 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Am Samstag alarmierten Zeugen um 23.40 Uhr die Polizei wegen einer Party in der Winzererstraße in der Maxvorstadt. Im Innenhof und in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses traf die Polizei Personen an, die dort nicht wohnten. Alle mussten das Haus verlassen. Drei Münchner zwischen 23 und 27 Jahren wurden wegen Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Am Sonntag ging gegen 00.00 Uhr ein Notruf ein wegen einer Party in einer Wohnung in der Boschetsrieder Straße in Obersendling. Die Polizei stieß auf drei Männer zwischen 26 und 27 Jahren, darunter zwei Münchner. Beide bekamen Platzverweise und wurden wegen Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Meldungen vom Samstag, 04.04.

Knapp 8.200 Polizei-Kontrollen Kontrollen im Kontext mit der Corona-Pandemie hat es im Zeitraum von Freitag (6 Uhr) bis Samstag (6 Uhr) im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München gegeben. Dabei wurden 242 Verstöße angezeigt, deren 234 betrafen die Ausgangsbeschränkung.

So ging in der Nacht zum Samstag gegen 2.35 Uhr ein Notruf bei der Polizei ein: In einem Bürohaus an der Theresienhöhe im Westend sei eine Person zu sehen. Der Zeuge hatte den Eindruck, dass es sich um einen Einbruch handeln könnte. Sofort wurden zehn Streifen der Münchner Polizei an den Einsatzort geschickt, um die Situation zu überprüfen. In dem Haus trafen die Beamten auf zwei Personen - eine 14-Jährige und einen 18-Jährigen, beide mit Wohnsitz in München.

Der 18-Jährige konnte den Beamten einen Schlüssel für das Gebäude zeigen, den er einem in dem Gebäude arbeitenden Angehörigen genommen hatte. Beide mussten das Haus verlassen, und die 14-Jährige wurde ihren Sorgeberechtigten übergeben. Da das Duo keinen triftigen Grund hatte, in das Bürogebäude zu gehen und auch nicht in einer häuslichen Gemeinschaft lebte, wurden beide wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Meldungen vom Freitag, 03.04.

Wieder gab es in München mehrere Polizeieinsätze mit Bezug zur Coronavirus-Pandemie. Zwischen Donnerstag- und Freitagmorgen haben die Beamten im Stadtgebiet und dem Münchner Landkreis insgesamt über 6.700 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 316 Verstöße angezeigt, von denen 290 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Am Donnerstagabend musste die Polizei zu einem Spielplatz in der Hornberger Straße in Aubing ausrücken. Ein Zeuge rief gegen 19 Uhr an und teilte mit, dass sich dort mehrere Jugendliche aufhalten würden. Vor Ort trafen die Beamten dann auf fünf Jugendliche (zwischen 15 und 17 Jahre alt), die Alkohol tranken, den Mindestabstand nicht einhielten und nicht aus demselben Haushalt stammten. Die Beamten erteilten gegen alle Platzverweise und zeigten sie wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz an.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich nur 20 Minuten später in Berg am Laim: Ein Zeuge teilte der Polizei mit, dass sich mehrere Personen in einer Parkanlage in der Nähe der Jella-Lepman-Straße aufhalten würden. Die Polizisten trafen auf vier Personen im Alter von 17 bis 21 Jahren. Sie hielten die Mindestabstände nicht ein und konnten keinen triftigen Grund nennen, warum sie sich im Park aufhielten. Auch sie erhielten Platzverweise und wurden angezeigt.

Meldungen vom Donnerstag, 02.04.

In den vergangenen Tagen sind etliche Diebstahls-Anzeigen mit Corona-Bezug bei der Münchner Polizei eingegangen.

Einer der Fälle ereignete sich im Zeitraum zwischen dem 19. und 23. März in Obergiesing: Einer oder mehrere unbekannte Täter haben in diesem Zeitraum das Lager eines Pflegedienstes ausgeräumt und Einweghandschuhe, Desinfektionsmittel und Mundschutzmasken im Wert von mehreren hundert Euro mitgehen lassen.

Auch in dieser Woche kam es zu einem ähnlichen Zwischenfall: Zwischen Montag- und Dienstagmorgen haben Unbekannte aus dem Lager eines Altenheims in Schwabing 20 Pakete mit jeweils 50 Mundschutzmasken geklaut. Der Schaden beläuft sich auf etwa 100 Euro.

Einen Desinfektionsdieb konnte die Polizei auf frischer Tat ertappen. Am 23. März wurde ein 49-jähriger Mann in einer Firma in Kirchheim bei München dabei beobachtet, wie er einen Behälter mit Desinfektionsmittel von der Wand schraubte und einsteckte. Die alarmierte Polizei konnte ihn daraufhin festnehmen, nach Bezahlung der Sicherheitsleistung durfte er wieder gehen.

Insgesamt hat die Polizei zwischen Mittwoch- und Donnerstagmorgen (jeweils 6 Uhr) 7.000 Kontrollen im Stadtgebiet und Landkreis München durchgeführt. Dabei wurden 263 Verstöße angezeigt, von denen 256 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Meldungen vom Mittwoch, 01.04.

Erneut musste die Münchner Polizei eine Privatparty in der Stadt auflösen – noch immer scheinen sich nicht alle Münchner an die verordnete Ausgangsbeschränkung halten zu wollen.

Wie die Polizei berichtet, rief ein Zeuge am späten Dienstagabend den Polizeinotruf und teilte mit, dass in einem Haus am Resi-Huber-Platz in Sendling eine Party stattfinden würde. Vor Ort trafen die Beamten dann auf drei Männer im Alter zwischen 22 und 24 Jahren sowie eine 17-Jährige, die gemeinsam feierten, Alkohol tranken und den verordneten Mindestabstand nicht einhielten.

Die vier Betroffenen, die alle nicht in dem Haus wohnten, erhielten Platzverweise sowie eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Insgesamt führte die Polizei in der Stadt sowie im Landkreis München zwischen Dienstag- und Mittwochmorgen (jeweils 6 Uhr) insgesamt über 4.700 Kontrollen durch. Dabei wurden 229 Verstöße angezeigt, die alle die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Meldungen vom Dienstag, 31.03.

Im Zeitraum von Montag, 30.03.2020, 06:00 Uhr, bis Dienstag, 31.03.2020, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt München und Landkreis München), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Allgemeinverfügungen bzw. Verordnung zu überprüfen.

Über 4.500 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 140 Verstöße angezeigt, von denen 133 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Am Montag, gegen 22:25 Uhr, rief ein Zeuge beim Polizeinotruf 110 an und teilte mit, dass in der Truderinger Straße in Berg am Laim in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses eine lautstarke Party standfinden würde. Mehrere Streifen fuhren zu der Einsatzörtlichkeit und vor Ort trafen sie auf eine 54-Jährige und einen 52-Jährigen, die sich in ihrer Wohnung mit weiteren Personen aufhielten (eine 62-Jährige und ein 66- Jähriger – beide mit Wohnsitz in München).

Alle Anwesenden hatten alkoholische Getränke konsumiert und wirkten auf die Einsatzkräfte deutlich alkoholisiert. Die Besucher erhielten einen Platzverweis. Alle wurden wegen eines Verstoßes gegen des Infektionsschutzgesetz angezeigt und eindringlich belehrt bezüglich der Bestimmungen der Allgemeinverfügung.

Meldungen vom Montag, 30.03.

Knapp 5.000 Kontrollen hat es im Zeitraum von Sonntag (29. März, 6 Uhr) bis Montag (30. März, 6 Uhr) im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (Stadt und Landkreis) gegeben. 186 Verstöße wurden dabei angezeigt, 185 betrafen die Ausgangsbeschränkung.

In einem Fall traf die Polizei am Sonntag gegen 14.40 Uhr an einem Biotop in Oberschleißheim zwei Erwachsene und ein Kind an: Sie hatten dort ein Zelt als Nässeschutz für das Kind aufgebaut und genossen die Natur. Das ist kein triftiger Grund im Sinne der Ausgangsbeschränkung, zwei Anzeigen waren die Folge.

Am Sonntag gegen 15 Uhr löste die Polizei an einer Tankstelle in Freimann eine größere Personengruppe auf, die trotz der Aufforderung des Tankstellenangestellten geblieben war. Jeder der insgesamt neun Rumänen bekam eine Anzeige.

Meldungen vom Sonntag, 29.03.

Am Samstag war die Polizei im Dauereinsatz, denn wegen des schönen Wetters waren besonders viele Menschen im Freien unterwegs. Wie die Münchner Polizei berichtet, wurden zwischen Samstagmorgen und Sonntagmorgen (jeweils 6 Uhr) insgesamt über 7.000 Kontrollen durchgeführt. 344 Verstöße wurden angezeigt, von denen allein 324 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Ein besonders dreister Fall hat sich an der Ruderregattastrecke ereignet: Hier machte die Polizei Lautsprecherdurchsagen, in denen auf die aktuellen Regelungen hingewiesen wurden. Doch eine vierköpfige Gruppe zeigte sich davon gänzlich unbeeindruckt und lag weiterhin auf einem Steg am Ostufer der Regattastrecke. Als die mehrere Polizisten näher kommen sahen, sprangen sie plötzlich auf und machten "Hampelmänner" an Ort und Stelle. Sportliche Betätigung ist nämlich in gewissen Fällen erlaubt.

Die Gruppe dachte wohl, mit ihren Sportübungen eine Strafe umgehen zu können. Doch es half nichts, alle vier wurden wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Meldungen vom Samstag, 28.03.

Im Zeitraum von Freitagmorgen bis Samstagmorgen (jeweils 6 Uhr) gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt München als auch der dazugehörige Landkreis), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Allgemeinverfügungen bzw. Verordnung zu überprüfen.

Über 6.000 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 251 Verstöße angezeigt, von denen allein 228 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Am Freitagabend wurde die Polizei zu einer Wohnung in Englschalking gerufen, da sich dort nicht berechtigte Personen aufhielten. Neben dem 31-jährigen Wohnungsinhaber war noch dessen 27-jährige Freundin und ein ebenfalls 27-jähriger Freund zu Gast. Letzterer hatte jedoch kein berechtigtes Interesse für den Aufenthalt in der Wohnung und verstieß damit gegen die aktuellen Ausgangsbeschränkungen.

Im Rahmen des Einsatzes ging der Wohnungsinhaber plötzlich unvermittelt auf die Beamten los. Bei der Auseinandersetzung wurde ein Polizist an der Hand verletzt und musste seinen Dienst abbrechen. Der 31-Jährige wurde wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt, der 27-Jährige muss sich wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz verantworten.

Meldungen vom Freitag, 27.03.

Im Zeitraum von Donnerstag, 26.03.2020, 6 Uhr, bis Freitag, 27.03.2020, 6 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt München als auch der dazugehörige Landkreis), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Allgemeinverfügungen bzw. Verordnung zu überprüfen. Knapp 5.000 Überprüfungen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 137 Verstöße angezeigt, wobei 135 davon die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Besonders aufgefallen sind am Donnerstagnachmittag ein 28-Jähriger aus dem Landkreis Ebersberg und ein 33-jähriger Münchner. Zeugen hatten die Polizei gerufen und gemeldet, dass die beiden Männer an der Klausenburger Straße stehen und dort mit Klopapier "rumwedeln" und dies verkaufen. Die Mitteilung bestätigte sich vor Ort.

Die beiden Personen wurden daraufhin wegen eines Verstoßes gegen die Gewerbeordnung und auch gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Meldungen vom Donnerstag, 26.03.

Die Kontrollen der Ausgangsbeschränkungen im Zuge der Coronavirus-Bekämpfung halten die Polizei weiter auf Trab. Von Mittwoch bis Donnerstag kontrollierten die Beamten rund 6.000 Mal in München. Dabei wurden 108 Verstöße angezeigt. Davon betrafen 104 die Ausgangsbeschränkung.

So teilte ein Anrufer der Polizei ein vermeintliche Party in der Tegernseer Landstraße mit. Mehrere Streifen machten sich auf denn Weg, trafen aber an der angegebenen Adresse nur zwei Münchner an, die dort laut Musik hörten und Bier tranken. Einer der beiden Männer wohnte in de Wohnung, der andere war zu Gast. Beide erhielten eine Anzeige.

Meldungen vom Mittwoch, 25.03.

Von Dienstag bis Mittwoch stellten die Beamten erneut knapp 300 Verstöße fest. In 137 Fällen mussten Verantwortliche wegen dieser Verstöße angezeigt werden. Davon betrafen 121 die Ausgangsbeschränkung.

Zwei Fälle fielen dabei besonders auf: Gegen 23.35 Uhr wurde die Polizei zu einem Haus in der Landwehrstraße gerufen. Dort feierten sechs Personen eine Party. Sie hörten laut Musik und tranken Alkohol. Zwei dieser Personen (ein 22-Jähriger und eine 22- Jährige) waren dort wohnhaft. Die anderen vier Personen (im Alter von 20 bis 30 Jahren) waren dort zu Besuch. Ihnen wurden Platzverweise erteilt. Alle sechs in der Wohnung Anwesenden wurden zudem wegen des Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Weil bei einer 20-Jährigen zudem Drogen gefunden wurden, erhielt sie noch eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Polizei löst Party in Schwabing auf

Kurz vorher hatte ein Anrufer mitgeteilt, dass in einem Haus in der Emanuelstraße in Schwabing eine Party mit lauter Musik stattfinden würde. Zwei Streifen der Polizeiinspektion 13 (Schwabing) fuhren zu der Örtlichkeit und trafen in einer Wohnung zwei Frauen (22 und 45 Jahre) an. Beide Frauen wohnten in dem Anwesen, jedoch war die 22-Jährige aus einer anderen Wohnung. Sie waren nicht verwandt und wollten sich nur besuchen.

Dazu bemerkten die Beamten einen starken Marihuana-Geruch in der Wohnung. Bei beiden Frauen wurden geringe Mengen von Marihuana aufgefunden. Beide wurden wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz und wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

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