Verhandlungen stocken BVB-Torjäger Aubameyang vor Rückkehr in den Kader

BVB-Trainer Stöger hofft, dass Aubameyang zumindest kurzfristig wieder für mehr Torgefahr sorgen kann. Foto: imago/De Fodi

Pierre-Emerick Aubameyang steht vor der Rückkehr in den Kader von Borussia Dortmund. Die Verhandlungen über den Wechsel zum FC Arsenal sind inzwischen ins Stocken geraten.

 

Dortmund - Der Poker um Pierre-Emerick Aubameyang geht in die entscheidende Phase, doch vor seinem möglichen Wechsel zum FC Arsenal soll der Torjäger Borussia Dortmund zum ersten Rückrundensieg schießen.

"Er hat in dieser Woche einen guten Eindruck hinterlassen. Wenn es so weitergeht, hat er sich für den Kader qualifiziert", sagte Trainer Peter Stöger vor dem Spiel am Samstag gegen den SC Freiburg.

Hinter den Kulissen verhandeln die BVB-Verantwortlichen mit Arsenal eifrig weiter, eine Einigung bei der Ablösesumme wurde aber noch nicht erzielt. Dortmunds Eingangsforderung lag laut Kicker jenseits von 70 Millionen Euro. Die Engländer boten zunächst 50 Millionen Euro und besserten dann ihre Offerte unwesentlich nach.

Beim BVB ist man über das Geschäftsgebaren der Arsenal-Verantwortlichen mindestens irriert. Nun drohen die Verhandlungen sogar zu scheitern. Stöger denkt nicht daran, auf Aubameyang zu verzichten, weil sich dieser eventuell schwerer verletzen könnte und damit ein Transfer vom Tisch wäre. "Die Gefahr sich im Training zu verletzen, ist genauso groß", sagte Stöger.

Reus muss sich noch gedulden

Nach zwei enttäuschenden Unentschieden zum Rückrundenstart gegen den VfL Wolfsburg (0:0) und bei Hertha BSC (1:1) will der Österreicher mit dem DFB-Pokalsieger in die Erfolgsspur zurückkehren. Als Tabellensechster hinken die Westfalen derzeit ihren eigenen Ansprüchen hinterher.

"Die Qualifikation für die Champions League ist absolute Pflicht. Das ist der Anspruch des Klubs. Daran müssen wir uns messen lassen. Platz sechs wird unseren Ansprüchen nicht gerecht", sagte Stöger.

Aubameyang könnte zumindest kurzfristig wieder für mehr Torgefahr sorgen. Marco Reus ist nach überstandenem Kreuzbandriss und der Rückkehr ins Mannschaftstraining hingegen noch kein Thema. Ob "Batman und Robin" noch einmal gemeinsam für den BVB auflaufen, ist äußerst fraglich.

Subotic auf dem Sprung nach Frankreich

Kurz vor dem Abgang steht auch Neven Subotic. Der Innenverteidiger steht vor einem Wechsel zum französischen Rekordmeister AS Saint-Etienne. Der BVB bestätigte, dass der Serbe derzeit für Verhandlungen mit einem anderen Klub freigestellt sei. "Momentan ist es für Neven schwierig. Das hat nichts mit dem Thema Wertschätzung zu tun", sagte Stöger. Subotic soll nach Medienberichten einen Vertrag bis 2020 erhalten.

Stöger richtete die volle Konzentration aber auf das Spiel gegen die seit sieben Spielen ungeschlagenen Freiburger, die zuletzt mit einem Erfolg gegen Vizemeister RB Leipzig (2:1) für Aufsehen sorgten. "Freiburg ist immer für Überraschungen gut. Das macht sie gefährlich gegen jeden Gegner", sagte Stöger und warnte vor den Standardsituationen der Breisgauer: "Da müssen wir aufpassen."

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