"Urbi et Orbi" Papst Franziskus feiert mit Tausenden Pilgern Ostermesse

Papst Franziskus feiert mit Tausenden Pilgern die traditionelle Ostermesse auf dem Petersplatz in Rom Foto: dpa

Der strömende Regen konnte Tausende Pilger nicht davon abhalten, mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom die Ostermesse zu feiern. Und auch auf Twitter gab es eine Nachricht vom Pontifex.

 

Rom - Papst Franziskus hat am letzten Tag der Feierlichkeiten im Vatikan mit Tausenden Pilgern die traditionelle Ostermesse gefeiert.

Im strömenden Regen verfolgten zahlreiche Menschen aus aller Welt mit Regenschirmen die Messfeier zur Auferstehung Christi auf dem festlich geschmückten Petersplatz.

"Christus ist auferstanden! Christus lebt und geht mit uns!", schrieb der 78 Jahre alte Franziskus auf Twitter.

Nach der Ostermesse sollte der Argentinier als Höhepunkt der traditionellen Feierlichkeiten in Rom seine Osterbotschaft verkünden und von der Loggia des Petersdoms aus den Segen "Urbi et Orbi" - der Stadt und dem Erdkreis - sprechen.

"Urbi et Orbi"

Der apostolische Segen "Urbi et Orbi", den der Papst am Ostersonntag spendet, ist eine der feierlichsten und weltweit bekanntesten Riten der römisch-katholischen Kirche.

Offiziell kennt die Kirche den Segen seit dem 13. Jahrhundert. Seine lateinische Formel erinnert aber an die Antike, als Rom als Mittelpunkt der Welt galt. Damals bildete sich unter den Herrschern ein Reichsbewusstsein heraus, das die Stadt Rom (urbs) mit dem Erdkreis (orbis) gleichsetzte.

Heute wird der Segen an Weihnachten und Ostern erteilt sowie nach einer Papstwahl. Er muss vom Papst als Bischof von Rom und als Oberhaupt der Weltkirche selbst gespendet werden. Mit päpstlicher Erlaubnis können auch Kardinäle, Bischöfe oder Priester den Segen erteilen.

Die Zeremonie auf dem Petersplatz ist mit einem Sündenablass für alle Menschen verbunden, die den Segen in in gläubiger Haltung direkt in Rom aber auch am Radio oder am Fernsehen verfolgen. Auch deshalb ist der Segen sehr populär.

 

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