Unglaubliche Aktion Mutter lässt ihren zehnjährigen Sohn tätowieren

Unter die Haut: In Ohio hat eine Mutter ihren zehnjährigen Sohn tätowieren lassen. (Symbolbild) Foto: dpa

Diese Bilder machen Eltern sprachlos: Ein zehnjähriger Junge wird tätowiert. Die eigene Mutter filmt die unglaubliche Aktion und stellt das Video auf Facebook.

 

Ohio - Tätowierungen sind ein Thema, über das sich die Gesellschaft schon ewig streitet. Die einen finden die bunten Bilder, die unter die Haut gestochen werden, schön und künstlerisch wertvoll, andere halten nichts vom bunten Körperschmuck und seinen Trägern. Bei einer Sache sind sich aber fast alle einig: Nur erwachsene Menschen sollten Tattoos tragen. Trotzdem hat eine Mutter aus Ohio, USA, ihren zehnjährigen Sohn tätowieren lassen.

Unglaublich: Mutter filmt, wie ihr zehnjähriger Sohn tätowiert wird

Wie ABC berichtet, hat die 34-jährige Nikki Dickinson ihrem Sohn die Tätowierung erlaubt, da sie sein ständiges Betteln darum leid war. Das Video von der unglaublichen Aktion, das viele Eltern auf der ganzen Welt sprachlos macht, wurde von Dickinson selbst aufgenommen und auf Facebook geladen. Innerhalb kürzester Zeit wurde es zu einem viralen Hit und hat bereits mehr als eine Millionen Klicks.

Gegen die Mutter richtet sich ein gewaltiger Shitstorm. Viele User, die das Video gesehen haben, fordern für Dickinson eine Gefängnisstrafe. Durch die Aufnahme wurde auch die Polizei auf den Fall aufmerksam und verhaftete die 34-Jährige. Ihr drohen bei einer Verurteilung bis zu sechs Monate Gefängnis.

In Ohio dürfen Kinder mit Erlaubnis der Eltern tätowiert werden

Das Absurde an dem Fall: Dickinson droht keine Strafe weil sie ihren Sohn tätowieren ließ, denn in Ohio ist das mit ihrer Einverständniserklärung legal. Allerdings gibt es bestimmte Auflagen, wo ein Minderjähriger tätowiert werden darf. Wie in dem Video zu sehen, handelt es sich nicht um eine sterile Umgebung. Der 16-jährige Tätowierer trägt keine Handschuhe und hat laut ABC bereits andere "Kunden" mit Staphylokokken-Erregern angesteckt, da seine Nadeln nicht steril sein sollen. Deshalb droht auch ihm eine Gefängnisstrafe.

 

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