Umwelt-Appell der Kommunalreferentin Plastik-Müllvermeidung: München will zur Vorzeigestadt werden

Kommunalreferentin und Chefin des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWM) Kristina Frank (r) hat eine Initiative zur Vermeidung von Plastikmüll in München gestartet. Foto: Fabian Dosch

Kommunalreferentin Kristina Frank appelliert mit Plakaten für ein nachhaltiges München.

 

München - Vier Slogans sollen Münchner gegen Plastikmüll sensibilisieren: "Echte Trendsetter vermeiden Plastik", "Wer wirklich cool ist, vermeidet Plastik", "Wer wirklich ‘in’ ist, vermeidet Plastik", sowie "Wer wirklich Stil hat, vermeidet Plastik."

Kommunalreferentin und Chefin des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWM) Kristina Frank hat sie in Auftrag gegeben. Ab sofort werden die Slogans auf Müllautos, Plakatwänden oder als digitale Projektionen in U-Bahnhöfen zu sehen sein.

Einwegprodukte ab 2021 verboten

Hintergrund ist, dass ab Juli 2021 europaweit Einwegprodukte wie etwa Plastikbecher, Trinkhalme, oder Wattestäbchen verboten werden. Frank möchte dem Verbot vorweggreifen und die Münchner schon jetzt auf diese Regelung aufmerksam machen.

Seit 20 Jahren kommuniziert die AWM bereits die Problematik von Kunststoffmüll. "Wir geben den Kampf gegen den Einweg-Plastikmüll nicht auf!", so Frank. Langfristig soll ein System der Kreislaufwirtschaft unter dem Aspekt der Wiederverwendbarkeit geschaffen werden.

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