Umstrittener Spanier geht Vertrag aufgelöst: Rodri verlässt 1860

Ist kein Löwe mehr: Der spanische Stürmer Rodri wird den TSV 1860 verlassen. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der spanische Stürmer Rodri wird den TSV 1860 München endgültig verlassen. Die Löwen haben den bis 2017 laufenden Vertrag mit dem Stürmer vorzeitig und im beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst.

 

München - Das Missverständnis hat nun endgültig ein Ende: Die Löwen und der spanische Stürmer Rodri haben dessen bis 2017 laufenden Vertrag vorzeitig und im beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. "Damit haben wir für beide Seiten eine sinnvolle Lösung gefunden", sagt Sportchef Thomas Eichin: "Wir wünschen Rodri alles Gute für seine Zukunft."

Der ehemalige Sportchef Gerhard Poschner hatte den 26-Jährigen im August 2014 zu den Löwen geholt, dort unterschrieb er einen Vertrag bis 2017. Im Anschluss an seine erste Saison in München (ein Tor und ein Assist in zwölf Spielen) wurde der Stürmer hauptsächlich aus disziplinarischen Gründen an Real Valladolid ausgeliehen. Dort lief der 26-Jährige in der letzten Spielzeit 34 Mal in der spanischen Segunda Division auf (vier Tore, zwei Assists).

Auch Neu-Trainer Kosta Runjaic hatte erklärt, nicht mit dem heißblütigen Rodri zusammenarbeiten zu wollen. Dieser war in der Vergangenheit nicht durch Leistung, sondern hauptsächlich durch ein Handgemenge mit Torwart Stefan Ortega und seine Unpünktlichkeit aufgefallen. Ex-Zeugwart hatte den Angreifer als "größten Schlamper" seiner Amtszeit bezeichnet.

Den Spanier dürfte es nun wieder zurück in die Heimat ziehen, zuletzt war er beim iberischen Zweitligisten FC Cordoba im Gespräch.

 

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