Umbaumaßnahmen Schwabing: Der Elisabethmarkt zieht um

Emily Engels ist Rathaus-Reporterin der Abendzeitung.
Der Elisabethmarkt wird ab Sommer umgebaut. Foto: Petra Schramek

Für Händler am Elisabethmarkt wird’s jetzt ernst: Sie müssen ab sofort in Ersatzbauten. Die Bauarbeiten sollen im dritten Quartal des kommenden Jahres beginnen.

 

Schwabing - Der lang geplante Umbau des Elisabethmarktes wird immer konkreter. Insbesondere für die Händler wird’s jetzt ernst. Sie müssen für die Zeit des Umbaus in eigens dafür angefertigte Ersatzbauten umziehen. "Der Umzug auf den Interimsmarkt zwischen Berufsschule und Elisabethplatz ist im Sommer 2020 geplant, doch die vorbereitenden Maßnahmen dafür haben bereits begonnen", teilt das Kommunalreferat jetzt mit.

Die Arcisstraße ist dafür bereits gesperrt worden und die Stadtwerke verlegen die Anschlüsse für Wasser, Abwasser und Strom. Bis Mitte März sollen die vorbereitenden Arbeiten dann abgeschlossen sein. Parallel werden auf dem Großmarktgelände die Container mit Holz verkleidet und vorgebaut. "Der Großmarkt bietet sich an, weil das Werksgelände der Holzbaufirma nicht genug Platz für alle Buden bietet", teilt das Kommunalreferat weiter mit.

Sanierung des Elisabethmarkts

Am Montag wurde der erste Teil der vorgefertigten Standl zum Interimsmarkt geliefert, der zweite Teil soll Ende April folgen. Nach der Montage dürfen Händler dann ihre vorübergehenden Standl einrichten.Der Kommunalausschuss des Stadtrats hatte im November 2019 das Planungskonzept für den neuen Markt inklusive einer zweigeschossigen Anwohnertiefgarage genehmigt. Die Stadt investiert dafür rund 23,7 Millionen Euro. Die eigentlichen Bauarbeiten sollen, sind die Händler einmal umgezogen, im dritten Quartal des kommenden Jahres beginnen.

Zweieinhalb Jahre sind für die Sanierung veranschlagt. Die Gestaltung des neuen Marktes wurde im Rahmen eines erfolgreichen Bürgerworkshops entwickelt und intensiv mit den Händlern diskutiert. In den Marktgebäuden befinden sich 22 Standl – mit zum Teil überdachten Verkaufsflächen nach außen. Zwischen den Marktgassen entstehen zwei kleine Plätze mit Sitzgelegenheiten. Außerdem werden auf zwei Gebäuden begrünte Dachterrassen entstehen, die zu den Marktzeiten öffentlich zugänglich sein werden. Zusätzlich soll es ein "Kunden-WC für alle" geben.

 

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