TSV 1860 schlägt SV Sandhausen Gorenzel: "Ich möchte nicht in Bierofkas Haut stecken"

Nico Karger (r.) im Zweikampf mit Jesper Verlaat. Szene aus dem Testspiel zwischen dem TSV 1860 München und SV Sandhausen. Foto: imago/Eibner

Der TSV 1860 hat durch die Treffer von Adriano Grimaldi und Herbert Paul auch den SV Sandhausen besiegt. Torschütze Grimaldi stellte zwei Kollegen ein Lob aus, Sportchef Gorenzel hatte etwas klarzustellen - die Stimmen zum Spiel.

 

Ottobeuren - Der TSV 1860 ist auch im neunten und damit vorletzten Test der Vorbereitung auf die Dritte Liga ungeschlagen geblieben: Gegen Zweitligist SV Sandhausen haben die Löwen in Ottobeuren mit 2:1 (1:1) gesiegt und dabei das Spiel gedreht.

Torjäger Adriano Grimaldi glich die Führung der Sandhäuser durch Erik Zenga (14.) nach einer Ecke von Phillipp Steinhart aus (45.), Rechtsverteidiger Herbert Paul gelang nach einem Freistoß von Daniel Wein der Siegtreffer (52.) - beide Neulöwen trafen per Kopf.

Lesen Sie hier die Stimmen zum Spiel:

Adriano Grimaldi: Lob an Steinhart und Wein

Adriano Grimaldi (Stürmer TSV 1860): "Gut getreten heute, die Dinger. Wir haben eine Standard-Stärke und große Spieler, das sollten wir ausnutzen. Im Großen und Ganzen war es ein guter Test gegen einen guten Gegner. Wir kamen ein bisschen schwer rein, aber haben gut zurückgefunden. Das Gegentor war ein bisschen ärgerlich, weil es ein Standard war und wir eigentlich gut verteidigt haben. Dann sind wir aber gut zurückgekommen. Es ist immer gut, als Stürmer zu treffen."

Günther Gorenzel (Sportchef TSV 1860) über...

...das Spiel: "Es war ein sehr, sehr guter Test für uns, aber Testspiele und Ligaspiele sind zwei Paar Schuhe. Der Gegner hat sehr variabel gespielt, da System zwei mal gewechselt. Es ist die Zukunft des Fußballs, dass sehr variabel reagiert wird. Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht, die Bälle zu einfach hergeschenkt. Wir müssen noch ruhiger bleiben, aber in der Summe war es ein absolut zufriedenstellender Test."

Günther Gorenzel: Neulöwe Moll "extrem kampfstark"

...die Startelf gegen den 1. FC Kaiserslautern: "Ich habe den Jungs auch ganz klar gesagt: Wer jetzt spielt, wird nicht automatisch auf dem Betzenberg auflaufen. Es sind noch einige Positionen umkämpft, auch im Duell der Torhüter. Ich möchte nicht in Daniel Bierofkas Haut stecken, denn es müssen einige harten Entscheidungen getroffen werde und wir haben 25 Spieler, die gut vorbereitet sind."

...seine Ansage an Akteure, die sich hintendran wähnen: "Die Saison wird nicht im letzten Test oder im ersten Wettbewerbsspiel entschieden. Es wäre die verkehrte Reaktion, wenn die Jungs den Kopf in den Sand stecken und ich denke, das habe sie auch nicht getan."

...Sechzigs Neuzugang Quirin Moll: "Quirin ist extrem kampfstark und ergänzt sich mit Vino (Daniel Wein, d. Red.) sehr, sehr gut. Er hat das fußballerische Rüstzeug, hat aber auch eine brutale Präsenz."

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