TSV 1860 Funkel: "Nicht jeder ist ein Philipp Lahm"

Sebastian Hertner hat sich beim TSV 1860 einen Stammplatz erkämpft. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Schon länger hat Löwen-Trainer Friedhelm Funkel angekündigt, dass er beim TSV 1860 Sebastian Hertner eine Chance geben will. Wie Funkel nun auf die ersten Eindrücke reagiert.

 

München Spieler, die den Ball vornehmlich mit dem linken Fuß spielen haben die Löwen nicht gerade viele. Schon gar nicht, wenn es um Verteidiger geht. Also stellt Sebastian Hertner so etwas wie eine Ausnahme dar. Immerhin haben in der jüngeren Vergangenheit oft vier Spieler beim TSV 1860 in der Abwehr gespielt, die eigentlich gelernte Innenverteidiger sind. 

Alleine deshalb hat Trainer Friedhelm Funkel schon länger angekündigt, dass er Hertner eine Chance geben will. Seit dem Heimspiel gegen Energie Cottbus ist es soweit. Und Hertner hat sich sofort einen Stammplatz auf der Position des linken Verteidigers erkämpft. "Er macht das sehr gut und kann noch sehr wichtig für uns werden."

Dennoch, und das macht Funkel sofort deutlich, soll sich der 22-Jährige nicht zu viel auf seine derzeitige Rolle einbilden: "Er darf nicht denken, er hat schon was erreicht. Er muss jetzt weitermachen." Doch da ist Funkel bei Hertner optimistisch. Zumal er froh ist, dass ihm mit Hertner überhaupt ein echter Linksverteidiger zur Verfügung steht, wie er der AZ erzählt: "Ein Linksfuß ist unbezahlbar. Schließlich ist nicht jeder ein Philipp Lahm, der problemlos auf beiden Seiten spielen kann."

 

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