Trotz vieler Verletzter Siegeszug: Das ist die perfekte EHC-Welle

Wollen auch im Spiel gegen die Straubing Tigers jubeln - die Cracks des EHC Red Bull München. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Die Roten Bullen sind in der Deutschen Eishockey-Liga nicht zu stoppen. "Wir schwimmen im Moment obenauf", sagt Trainer Don Jackson über die Siegesserie des EHC Red Bull München.

 

München - Es gibt da ja diesen geflügelten Spruch: Vertraue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Doch manchmal lügen Zahlen so ganz und gar nicht - sondern sprechen eine mehr als deutliche Sprache.

So wie beim EHC Red Bull München. Der Meister dominiert die Liga fast nach Belieben. Der 3:2-Sieg des EHC im Spitzenspiel gegen die Adler Mannheim war der bereits 22. Erfolg in dieser Saison bei 28 Spielen. Mit 64 Punkten führt man die Tabelle souverän vor den Nürnberg Ice Tigers an, die acht Zähler weniger, aber ein Spiel mehr absolviert haben.

Zudem stellt das Team von Coach Don Jackson mit 98 Toren die stärkste Offensive der Liga, nur die Kölner Haie haben mit 58 Gegentoren zwei weniger kassiert als die Red Bulls. Der Sieg über die Adler war der 19. Erfolg in den letzten 21 Heimspielen.

"Ich glaube, wir haben im Moment sehr viele Lieblingsgegner, so viele Spiele, wie wir im Moment gewinnen", resümierte Stürmer Maximilian Kastner dann auch ganz zutreffend. Und das, obwohl der EHC in dieser Saison von Verletzungen gebeutelt war und immer noch die Verteidiger Matt Smaby, John Rogl und Florian Kettemer sowie die Stürmer Joachim Ramoser, Tobias Wörle und Frank Mauer ausfallen.

"Ich denke, die Gegner werden sich noch umschauen, wozu wir fähig sind, wenn wir alle wieder an Bord haben", sagt Stürmerstar Jason Jaffray. Gegen Mannheim überragte der EHC nicht, die Punkte sammeln die Münchner trotzdem ein.

"Gegen die Adler war es sicher so, dass uns Torwart Danny aus den Birken im Spiel gehalten hat. Es ist wirklich bemerkenswert, wie viele Spiele wir gewonnen haben, wie viele Partien wir noch drehen konnten", analysierte Coach Don Jackson vor dem bayerischen Derby am Freitag bei den Straubing Tigers. "Wir schwimmen im Moment auf einer Welle obenauf."

Auf der Welle des Erfolges

"Wir sind einfach eine charakterstarke Truppe. Wir werden nicht nervös. Egal, wie die Partie steht, wir wissen, wir können noch gewinnen. Dann packen wir halt noch eine Schippe drauf", sagte Nationalverteidiger Konrad Abeltshauser.

Und Kastner ergänzte: "Gegen Straubing wollen wir unbedingt auch noch gewinnen und so unseren Fans am 23. Dezember schon mal ein schönes, ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk machen."

Die Zahlen sie sprechen alle für den Tabellenführer gegen Straubing, die auf Platz elf rangieren und erst 71 Tore erzielt, dafür aber 97 kassiert haben.

 

0 Kommentare