Traumlos für Landesligisten Löwen im Toto-Pokal: Nächster Halt Aiglsbach

Trainer des TSV 1860: Daniel Bierofka Foto: sampics/Augenklick

Nach dem lockeren 6:1-Aufgalopp bei der FT Schweinfurt bekommt es der TSV 1860 in der zweiten Runde des Toto-Pokals mit einem niederbayerischen Landesligisten zu tun.

 

München - Der TV 1932 Aiglsbach also. Gerade von der siebten in die sechste Liga aufgestiegen, mit zwei Siegen und zwei Niederlagen in die Landesliga Mitte gestartet und nun auch noch Toto-Pokal-Schreck: Regionalligist VfB Eichstätt unterlag dem Underdog aus Niederbayern 1:2.

Einen Lapsus wie im vergangenen Jahr bei der Halbfinal-Niederlage in Aschaffenburg wird der TSV 1860 vermeiden wollen, wenn es am 20. oder 21. August in der zweiten Runde des Toto-Pokals nach Aiglsbach geht. Die Kicker aus der 1.700-Seelen-Gemeinde ein paar Kilometer östlich von Ingolstadt sollten dem Drittligisten zwischen dem Heimspiel gegen den SV Meppen und der Auswärtspartie beim 1.FC Magdeburg nicht allzu viele Probleme bereiten.

Bierofka mit Erstrunden-Auftritt einverstanden

Wobei: Ein Auge sollte die Löwen-Defensive dabei auf Manfred Gröber haben. Der 26-Jährige hat in den bisherigen fünf Landesligapartien schon erstaunliche elf Treffer erzielt. In der Aufstiegssaison brachte er es in 30 Spielen sogar auf höchst beachtliche 41 Treffer, allerdings auch auf 13 Gelbe Karten.

Gegen den Landesligisten FT Schweinfurt hielten sich die Löwen am Donnerstagabend beim nie gefährdeten 6:1 schadlos. "Das Weiterkommen ist immer das Wichtigste", kommentierte Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka, "wir haben den Gegner absolut ernst genommen, uns vorher informiert. Dementsprechend sind wir gut ins Spiel gekommen, haben relativ schnell das 1:0 gemacht und danach souverän zu Ende gespielt."

"Spielpraxis": Comeback von Stefan Lex

Das Gegentor kurz vor Abpfiff sei aus Sicht der FT Schweinfurt ein schöner Abschluss gewesen, Bierofka: "Nach der 6:0-Führung haben wir etwas die Ordnung verloren. Aber das ist normal in einem solchen Spiel." Zuvor hatte der 40-Jährige viele gute Aktionen gesehen: "Wir sind zufrieden. Die Jungs haben sich engagiert."

Besonders freute sich Bierofka über das Comeback des lange verletzten Stefan Lex: "Es war wichtig, dass er Spielpraxis sammeln konnte. Die ersten 45 Minuten von ihm waren gut. In der zweiten Halbzeit hat er sich dann etwas schwer getan. Das Spiel war für ihn ideal, um sich Wettkampfhärte anzueignen."

Während Felix Weber, Sascha Mölders und Phillipp Steinhart die Fahrt nach Unterfranken erst gar nicht mitmachten, stand Timo Gebhart dagegen mal wieder in der Start-Elf. Und Aiglsbach? Muss am Samstag daheim gegen Mit-Aufsteiger BSC Woffenbach ran. Spiel des Jahres wird aber der Toto-Schlager gegen Sechzig. Logisch, dass der Kreissieger sich bei der Auslosung die Löwen wünschte.

 

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