Transfergerüchte beim FC Bayern Hitzfeld zu Benatia-Wechsel: "Bayern muss handeln"

Glaubt, das Mehdi Benatia (l.) den FC Bayern qualitativ verstärken kann: Ottmar Hitzfeld (r.) Foto: dpa

Kommt er oder kommt er nicht? Der Transferpoker um den marokkanischen Abwehrspieler Mehdi Benatia vom AS Rom zum FC Bayern zieht sich in die Länge. Geht es nach Ex-Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld, muss der FC Bayern qualitativ nachrüsten.

 

München - Die Bayern wollen Verteidiger Mehdi Benatia. Doch es scheint so, als würden sich der FC Bayern und der AS Rom nicht einig, was die Ablösesumme betrifft. Zuletzt berichteten italienische Medien, dass sich beide Vereine auf eine Ablösesumme zwischen 27 und 30 Millionen Euro geeinigt hätten. Die englische Zeitung Daily Mail hingegen glaubte am Montag zu wissen, dass ein geplantes Treffen zwischen Rom-Präsident Walter Sabatini und dem FC Bayern am Wochenende geplatzt ist. Angeblich sind die Römer mit dem bisherigen Angebot aus München nicht zufrieden.

Ob es am Ende zum Transfer des 27-jährigen Marokkaners kommt, darüber pokern die Vereine wohl noch hinter den Kulissen weiter.

Dass ein Wechsel von Mehdi Benatia nach München den Rekordmeister stärken würde, kann sich der ehemalige Bayern-Erfolgscoach Ottmar Hitzfeld vorstellen. In Sky90 - die KIA Fußballdebatte sprachen unter anderem die Sky-Experten Ottmar Hitzfeld und Dietmar Hamann über das Geschehen am 1. Spieltag der Bundesliga - und über einen möglichen Benatia-Wechsel nach München.

Angesprochen auf die Qualität des Abwehrspielers, sagte Hitzfeld: „Er ist Kapitän der marokkanischen Nationalmannschaft, und er hat Qualität. Letztendlich geht es darum, ob er Bayern München helfen kann. Bayern braucht Qualität und muss handeln."

Die Bayern wollen in erster Linie einen neuen Abwehrspieler verpflichten, um den Ausfall von Javi Martinez zu kompensieren. Der Spanier hatte sich beim Supercup gegen Borussia Dortmund das Kreuzband gerissen und fällt rund ein halbes Jahr aus.

 

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