Trainingsauftakt beim TSV 1860 Auf geht's: Die Pereira-Löwen legen los

Neuer Trainer bei den Löwen: Der Portugiese Vitor Pereira. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Am Dienstag (3. Januar) beginnt für den TSV 1860 die Vorbereitung auf die Rückrunde. Wir sehen Sie drei Dinge, die Neu-Trainer Vitor Pereira schon am ersten Arbeitstag anpacken kann.

München - Auch die Profis des TSV 1860 konnten die Winterpause und ihren Weihnachtsurlaub dazu nutzen, um etwas abschalten und diverse Reisen zu unternehmen. Doch jetzt geht's wieder los: Der neue Trainer Vitor Pereira bittet am Dienstag zum Trainingsauftakt an der Grünwalder Straße. Um 10.30 Uhr wird es einen ersten Aufgalopp im Jahr 2017 geben, bevor es tags darauf bereits ins 16-tägige Trainingslager nach Troia (Portugal) in José Mourinhos Luxus-Camp geht.

Doch schon am Dienstag kann - und muss - Pereira seine Mission bei den Sechzgern angehen. Diese drei Dinge kann der 48-jährige Startrainer schon jetzt anpacken und im Trainingslager intensivieren kann.

Kennenlernen

Seine Tribünenbesuche, der Blick auf Bildmaterial oder eine Kaderliste der Löwen ist das Eine, doch jetzt kann Pereira seinen neuen Spielern um Kapitän Stefan Aigner erstmals auf dem Trainingsplatz von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen und seine Akteure kennenlernen. Ganz wichtiges Stichwort dabei: Kommunikation.

Pereira und sein Trainerstab sprechen in erster Linie Portugiesisch, der Südländer ist zudem des Englischen mächtig, wenngleich man seine Sprachkünste nach seinen bisherigen Aussagen und der Begutachtung vorhandenen Videomaterials über das Internet nicht als "fließend" bezeichnen würde. Zudem hat Pereira bei seiner Vorstellung angekündigt, schnellstmöglich Deutsch lernen zu wollen. Dort bekam er eine Übersetzerin zur Seite gestellt, auf die er wohl gerade in seinen ersten Tagen auch künftig noch zurückgreifen dürfte.

Überblick über den Kader gewinnen

Mit dem Kennenlernen seiner neuen Mannschaft geht einher, dass Pereira einen Überblick über den Kader gewinnt, Stärken und Schwächen seiner neuen Akteure einschätzen kann und damit auch den Bedarf an Neuverpflichtungen entdeckt. Schon in den vergangenen Tagen wurden einige Transfergerüchte ausländischer Kicker gespielt. Welche Baustellen Pereira beim kriselnden Tabellen-14. ausgemacht hat und wie er diese zu schließen gedenkt, bleibt abzuwarten. Es ist aber davon auszugehen, dass sich schon im Trainingslager etwas tun wird.

Für Aufbruchsstimmung sorgen

Euphorie? Ein großes und im Umfeld der Giesinger viel zu inflationär gebrauchtes Wort. Es ist allerdings von Bedeutung, an der Grünwalder Straße nach der miesen Hinrunde wieder ein gutes Gefühl und etwas Aufbruchsstimmung zu erzeugen. Schafft es Pereira, mit Schwung in die Rückrunde zu starten, ließe sich der Blick auf die Tabelle mit einem wiedergenesenen Aigner, einigen Neuzugängen und einer insgesamt schlagkräftigeren Truppe womöglich schnell beschönigen. Man möge sich aber gar nicht erst vorstellen, sollte der Portugiese einen Fehlstart erwischen - vielmehr soll er dafür sorgen, dass bei den Sechzgern bald wieder ein gesundes Fundament entstehen kann, das Euphorie und Träume nach Höherem nährt.

 

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