Toptalent des Rekordmeisters FC Bayern stufte Zirkzee-Transfer als "Risiko" ein

Joshua Zirkzee, hoffnungsvolles Stürmertalent des FC Bayern. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Toptalent Joshua Zirkzee kommt bei den Profis des FC Bayern auf eine beachtliche Torquote. Unumstritten ist seine Verpflichtung im Sommer 2017 bei den Bayern-Bossen allerdings nicht gewesen.

 

München - Fünf Bundesligaspiele, drei Tore und ein Assist – der Arbeitsnachweis von Joshua Zirkzee bei den Profis des FC Bayern liest sich beeindruckend.

Laut Informationen des "kicker" wurde der Transfer des Niederländers intern allerdings zunächst als "Risiko" eingestuft.

Gerland von Zirkzee zunächst nicht überzeugt

Der mittlerweile 18-Jährige wechselte im Sommer 2017 von Feyenoord Rotterdam in die Jugendabteilung des deutschen Rekordmeisters.

Vor allem Hermann Gerland soll von Zirkzee trotz eines 20-minütigen Videos anfangs nicht überzeugt gewesen sein. "Joshua ist manchmal ein Typ, der nur so hoch springt, wie er gerade muss", erklärt Jochen Sauer, Leiter der Nachwuchsabteilung, dem "kicker". Zudem müsse man den Mittelstürmer von "Zeit zu Zeit" aus dessen "Komfortzone holen".  

Auch Flick mit Kritik an Zirkzee

"Gier und den Willen mitzuarbeiten und das Tor zu erzwingen, muss er sich noch besser aneignen", ergänzt Sauer.

Auch sein aktueller Cheftrainer Hansi Flick ist mit den Auftritten des niederländischen Junioren-Nationalspielers, trotz beachtlicher Tor-Quote, nicht vollends zufrieden.

"Er muss noch vieles lernen. Er ist ein junger, sehr talentierter Spieler. Im modernen Spiel muss man nicht nur bei Ballbesitz für die Mannschaft arbeiten, sondern auch gegen den Ball", sagte der Bayern-Trainer Anfang März auf einer Pressekonferenz. Allerdings sei er "auf einem guten Weg".

 

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