Tier in Briefkasten gestopft Hasen-Quäler: 1000 Euro für Hinweise

Der Tierquäler stopfte den lebenden Hasen in einen Briefkasten - das Tier konnte sich nicht mehr bewegen. Jetzt verspricht die Tierschutzorganisation PETA 1000 Euro Belohnung für gewinnbringende Hinweise. (Symbolbild) Foto: dpa/AZ

Der unglaubliche Tierquäler-Fall aus Hadern ist jetzt auch bei der Tierrechtsorganisation PETA ein Thema. Die Verantwortlichen versprechen 1000 Euro Belohnung für Hinweise.

Hadern - Die Suche nach dem Tierquäler ist in vollem Gange. Um die Polizei beim Finden des Unbekannten zu unterstützen, setzt die Organisation PETA Deutschland e.V. jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Angaben aus, die zur Ermittlung und Überführung des Täters führen.

„Bitte helfen Sie mit, die Misshandlungen der Hasen aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA Deutschland e.V. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt oder ‚Jungenstreich‘, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Wer hilflose Tiere quält, der schreckt möglicherweise auch vor Gewalt an Menschen nicht zurück.“

Fälle von Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Möglicherweise waren mehrere Personen an der Tat beteiligt. Die Polizei München bittet unter der Telefonnummer 089 29100 um sachdienliche Hinweise zu der Tat.

Zeugen, die Informationen beisteuern können, haben ebenfalls die Möglichkeit sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym.

 

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