Themenwelten Auto & Verkehr Seat Ibiza FR: Spanische Rennsemmel

Kompakter Flitzer: der Seat Ibiza FR. Foto: az

MÜNCHEN/NÜRNBERG - „Fasten your Lederhosen“ – ist man geneigt zu sagen, wenn man mit der neuen spanischen Rennsemmel Ibiza FR unterwegs ist. Denn dieser flotte Flitzer made in Spain hat ordentlich Dampf unter der Motorhaube.

 

Keine Frage: Der Ibiza FR ist das richtige Gefährt für sportlich ambitionierte Fahrer. Das Kürzel FR steht übrigens für Formula Racing – und schon ahnt man, wo es langgeht. Unter der Motorhaube schlägt das Herz eines Sportlers: Der 1.4-TSI-Motor mit zweistufiger Aufladung verfügt über 150 PS und ist mit einem 7-Stufen-DSG kombiniert. Der neue Ibiza FR ist mit modernster Technologie ausgestattet und bietet souveräne Leistungswerte: 212 km/h Höchstgeschwindigkeit und 7,7 Sekunden für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h.

Auch die Elastizität konnte dank des 7-Stufen-DSG verbessert werden. Trotz „Rennambitionen“ kann das „grüne Gewissen“ relativ beruhigt sein, denn die CO2-Emissionen wurden gegenüber dem Vorgängermodell um 20 Prozent auf 146g/km reduziert. Außerdem erfüllt der neue Ibiza FR die Emissionsnorm EU 5. Laut Hersteller verbraucht die spanische Rennmaschine 6,3 Liter auf 100 Kilometer. Wir lagen jedoch – in Ermangelung von Gasfußdisziplin und viel Stadtverkehr – mehr als drei Liter drüber.

Der Ibiza FR profitiert von souveränen 220 Newtonmetern Drehmomentmaximum, das zwischen 1.250 und 4.500 Touren konstant anliegt. Dabei entscheidet die Ladedrucksteuerung in Abhängigkeit von dem, vom Fahrer angeforderten Drehmoment, ob der durch den Abgasturbolader erzeugte Ladedruck ausreicht oder ob der mechanische Kompressor zugeschaltet werden muss. Bei Anforderung eines Mindestdrehmoments bis maximal 2.400 U/min arbeitet der mechanische Kompressor allein. Zwischen 2.400 U/min und 3.500 U/min arbeiten beide Systeme gleichzeitig; danach schaltet sich der mechanische Kompressor ab. Ab 3.500 U/min ist der Turbolader imstande, den erforderlichen Ladedruck zu liefern. Der mechanische Kompressor überbrückt also das „Turboloch“ und gewährleistet damit, dass in jeder Situation genügend Kraftreserven zur Verfügung stehen.

Verbesserte Traktion in Kurven

Um das Leistungspotenzial voll ausschöpfen zu können, wurde an dem bereits äußerst wirkungsvollen Fahrwerk des neuen SEAT Ibiza weiter gearbeitet. Erreicht wurde ein noch effektiveres Fahrverhalten – nicht zuletzt dank des elektronischen Fahrdynamik-Systems XDS, das die Funktion einer Differenzialsperre übernimmt und damit in Kurven für verbesserte Traktion sorgt.

Die sehr dynamisch-sportliche Persönlichkeit ist von außen auf den ersten Blick an den bulligeren Stoßfängern vorne und hinten zu erkennen, die bissig und angriffslustig wirken. Die Frontansicht wird von den Lüftungsgittern in Wabenstruktur geprägt, deren große offene Fläche die Motorkühlung begünstigt. Der Frontgrill ist mit einer verchromten Einfassung versehen und das untere Lüftungsgitter trägt im Seitenbereich die schwarz eingefasste Modellbezeichnung FR. Zum FR-Design gehört auch das seitlich angeordnete verchromte Doppelendrohr, das den betont sportlichen Charakter noch einmal unterstreicht.

Im Interieur setzt sich die sportliche Ausstrahlung des Außendesigns fort. Die Sportsitze sind mit exklusiven Bezügen und schwarzen Mittelbahnen versehen und die Rückenlehnen tragen das FR-Logo. Die „Racing“-Sitze zeichnen sich durch einen sehr guten Halt aus und sind dabei sehr komfortabel.

Die Ausstattung ist üppig ausgefallen

Sportlich und dabei sicher und komfortabel unterwegs sein – auf diesen Nenner lässt sich das Fahrerlebnis Ibiza FR bringen. Sicherheit wird großgeschrieben und daher sind ab Werk unter anderem an Bord: ABS, ASR + HBA, ESP, XDS, Fahrer- und Beifahrerairbag, Kopf-Thorax-Airbag, Berganfahrassistent und Reifenkontrollanzeige, Audioanlage mit MP-3, Aux-In und sechs Lautsprechern, Geschwindigkeitsregelanlage, Bordcomputer, Warnsummer bei nicht angelegten Sicherheitsgurten vorn, verchromte Doppelscheinwerfer, Nebelscheinwerfer mit statischem Abbiegelicht, Easy-Entry-Einstiegshilfe für den Beifahrersitz (für die SC-Version), spezielles Fahrwerk, Sportsitze und spezielle Stoßfänger.

Für die spanische Rennsemmel mit dem 1.4 Liter TSI + 7-Stufen DSG, der überaus alltagstauglich ist, legt man mindestens 21.190 Euro auf den Tisch des Händlers. Den puren Fahrspaß und die Begeisterung gibt’s als Schmankerl obendrauf.

Charlie D. Marx

 

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