Temporäre Straßensperren Christkindlmarkt in München: Wassertanks für die Sicherheit

Die temporären Straßensperren stehen zum Beispiel hier in der Weinstraße. Foto: Daniel von Loeper

In der Weinstraße haben sich Passanten über die schwarzen Quader mitten in der Fußgängerzone gewundert. Das Kreisverwaltungsreferat erklärt, was es damit auf sich hat.

 

München - Warum steht in der Weinstraße hinterm Christkindlmarkt ein schwarzer, etwa schulterhoher Quader mitten in der Fußgängerzone? Die AZ hat bei der Stadt nachgefragt.

Es handelt sich um eine temporäre Straßensperre in Form eines Wassertanks. Solche "Indutainer" sind nach Angaben des Kreisverwaltungreferats heuer erstmals in der Weinstraße (neben dem Eingang zur "Blumenbinderei"), in der Burgstraße und am Rindermarkt aufgestellt worden. Pünktlich zum Start des Christkindlmarktes.

Die temporären Barrieren an den offenen Zufahrten sollen verhindern, dass ein Fahrzeug ungehindert auf den Christkindlmarkt fahren kann. Sie sind also Teil des Sicherheitskonzepts - genauso wie die Pflanztröge aus Beton, die die Stadt auch heuer wieder aufgestellt hat (zum Beispiel in der Dienerstraße, Ecke Marienplatz).

Christkindlmarkt in München - temporäre Straßensperren 

"Die Indutainer sind darauf ausgelegt, ein angreifendes Fahrzeug oder eines, über dass der Fahrer die Kontrolle verloren hat, zuverlässig zu stoppen", so eine KVR-Sprecherin zur AZ. "Sie sind mit Wasser gefüllt. Sollten sie bei einem Anprall platzen, ist es nahezu ausgeschlossen, dass Passanten durch umherfliegende Teile verletzt werden." Die neuen Straßensperren seien leicht auf- und abzubauen. "Sie benötigen auch so gut wie keine Lagerkapazitäten."

Barrieren Teil des Sicherheitskonzepts von Stadt und Polizei

Insgesamt sollen nach Angaben des KVR heuer 20 temporäre Barrieren bei den Christkindlmärkten in München eingesetzt werden.

Die Barrieren sind Teil des Sicherheitskonzepts von Stadt und Polizei. Die Pflanztröge aus Beton waren bereits im Vorjahr aufgestellt worden.

Bei den Barrieren handele sich auch heuer um eine reine Vorsichtsmaßnahme, betont das KVR. Nach Einschätzung der Polizei gebe es in München nach wie vor keine konkrete Gefährdungslage.

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