Talker über Jauch-Nachfolge Frank Plasberg: Anne Will kann den Job am Sonntagabend

Frank Plasberg talkt bereits seit 2001 bei "Hart aber fair" für den WDR Foto: ARD/Marco Grob

Anne Will folgt auf Günther Jauch. Diese Nachricht beschäftigte natürlich auch einen weiteren Kandidaten für die Nachfolge: Frank Plasberg. Allerdings weniger als man gedacht hätte, wie er jetzt im Interview verriet.

 

Kurz nach dem Bekanntwerden des Abschieds von Günther Jauch (58), gab die ARD bereits die Nachfolgerin für den sonntäglichen Nach-"Tatort"-Talk im Ersten bekannt. Ab 2016 wird Anne Will (49) den dann frei werdenden Sendeplatz wieder übernehmen. Der Montag-Talker Frank Plasberg (58) sprach nun mit dem Magazin "Der Spiegel" über die Entscheidung seiner Chefs und blieb trotz der Bevorzugung der Kollegin erstaunlich gelassen. "Mir hat niemand den Schneid abgekauft", sagte der Journalist. Weder Quote noch Qualität spielten seiner Aussage nach bei der Entscheidung eine Rolle.

Einzig und allein die Tatsache, dass der Sonntagabend wieder vom NDR belegt werde (Plasberg selbst ist beim WDR) habe den Ausschlag gegeben. Es ginge also nicht um die Sendung, sondern um Territorien. Dies sei auch keine Kritik an Anne Will, sondern die Beschreibung der Realität in der ARD. "Dieses leicht irre System bringt nicht selten gute Entscheidungen hervor - wie in diesem Fall", sagte Plasberg. Er könne gut damit leben, wenn den Job jemand macht, der ihn kann. "Und Anne Will kann ihn", fügte der Talkmaster hinzu.

SMS im Urlaub

Er selbst habe von der Entscheidung im Urlaub per SMS erfahren. "In der stand: Jauch schmeißt in zwei Stunden hin", verriet Plasberg. Sehr bald sei klar gewesen, dass die Sendung von Will auf den Sonntag gehen würde. Ihn selbst habe das aber nicht weiter beschäftigt. Auf die Frage seiner Frau, ob ihn das wirklich so kalt lasse, habe er nur mit "Ja" antworten können.

 

 

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