"Supermarkt? Da gehe ich nie hin!" Warum Alfons Schuhbeck trotzdem für Aldi Werbung macht

In den Supermarkt geht er nicht, die Waren kommen zu ihm. Wer, anders als Alfons Schuhbeck, in diesen Tagen zu Aldi geht, kann dafür Sachen vom Sternekoch kaufen. Foto: ALDI SÜD/Unternehmensgruppe ALDI SÜD/obs

Der Münchner Sternekoch erzählt im AZ-Gespräch, dass er "seit Ewigkeiten" nicht mehr eingekauft hat. Warum das so ist – und er jetzt obendrein mit einem Discounter zusammenarbeitet.

 

Er ist in München der unangefochtene Platz(l)hirsch: Sternekoch Alfons Schuhbeck (68) prägt das Platzl wie kein anderer, auch sonst fällt er weniger durch Zurückhaltung auf.

Seine vielen Kochbücher, all die Gewürze und anderen Produkte (Tee, Pralinen, Eis) gibt es in immer mehr Läden zu kaufen. Seit heute auch beim Discounter. Bei Aldi Süd können sich seit gestern alle ein bisserl Schuhbeck für daheim besorgen.

"Meine Sterne-Küche für Ihr Zuhause" heißt die Kooperation. Beim Billig-Riesen gibt es beispielsweise eine Schuhbeck-Pfanne (24,99 €), einen Schuhbeck-Mörser (6,99 €) oder Schuhbeck-Tischwäsche (5,99 €) zu kaufen.

Der umtriebige Koch freut sich freilich über die Zusammenarbeit, wie er im AZ-Gespräch erzählt: "Wer so einen hohen Absatz wie Aldi hat, kann auch günstigere Preise anbieten. Das heißt ja nicht, dass meine Sachen nicht gut sind, bloß weil sie so preiswert sind. Im Gegenteil: Der Tee ist keine Bamperlmischung, sondern absolut hochwertig." Seine Komposition "Kurkuma Mandarine" gibt’s etwa für 2,99 Euro. Ob die Schuhbeck-Produkte gut ankommen? Davon wird sich der Sternekoch kein Bild machen können.

Seit Jahren nicht mehr selbst im Supermarkt

In der AZ offenbart er nämlich dieses überraschende Geheimnis: "Im Supermarkt einkaufen? Das mache ich privat nicht. Ich gehe nie im Supermarkt einkaufen."

Wann er das letzte Mal in einem Supermarkt war – daran kann er sich nicht mal mehr erinnern: "Das ist wirklich Ewigkeiten, also viele Jahre, her."

Das liege allerdings nicht an seiner hohen Bekanntheit, wie er klarstellt. "Ich gebe so viel Gas, ich habe keine Zeit dafür. Außerdem lasse ich mir ja alles für meine Läden liefern."

Da Schuhbeck auch am Platzl nächtigt, ist ein leerer Kühlschrank daheim für ihn auch kein Problem. "Dann geh ich einfach nach unten in meine Küche und habe alles, was ich brauche."

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