Student am Kopf verletzt Gespenstische Attacke: Angriff in der Geisterbahn

Der Tatort: Eckl’s Nostalgie Geisterbahn in der Schaustellerstraße. Foto: oh

Ein Student (22) wird in der Geisterbahn angegriffen – eine Faust trifft ihn am Kopf. Der Täter verschwindet wie ein Spuk.

 

München - Wenn das Beispiel Schule macht, dann brauchen die Polizisten der Wiesnwache demnächst noch die Unterstützung eines Exorzisten. Denn der würde ruckzuck rausbekommen, welche Gruselgestalt am Sonntagabend einen Studenten (22) in der Geisterbahn angriffen hat.

„Herein. Die Mächte der Finsternis werden euch gebührend empfangen“, dröhnt eine Frauenstimme über die Köpfen der Schaulustigen vor Eckl’s Nostalgie Geisterbahn hinweg. Gegen ein bisserl Gruseln hätte der 22-Jährige aus dem Kosovo auch gar nichts einzuwenden gehabt. Doch dann wird er während der Fahrt angegriffen. Ein Faustschlag, so berichtet das Opfer, habe ihn am Kopf erwischt.

Der 22-jährige Student sieht vorübergehend nur noch Sternchen. Der heimtückische Angreifer verschwindet geistergleich in der Dunkelheit.

Spukgestalten gibt es in der Geisterbahn jede Menge. Frankenstein beispielsweise wurde zur Tatzeit von Zeugen gesehen. Er stand oben über dem Eingang zur Geisterbahn, der Sensenmann direkt daneben. Und auch Graf Dracula scheidet als Täter aus. Er saß umgeben von massiven Eisenstangen in einem Käfig. Zombies, wie jeder Horrorfan weiß, fressen ihre Opfer und verhauen sie nicht zuerst.

Ein nicht ganz so (weih)wasserdichtes Alibi haben dagegen die lebendigen Gespenster, die Robert Eckl in seiner Geisterbahn beschäftigt. Doch der Chef persönlich legt seine Hand ins Feuer, dass seine Geister allesamt friedlicher Natur sind: „Auch technisch ist alles in Ordnung“, betont Eckl. „Der TÜV hat die Anlage abgenommen.“

Was die Theorie von der Geisterattacke untermauert. Vielleicht lag es aber auch nur am Wiesnbier. Der Student war nämlich nicht mehr ganz nüchtern, als ihm der Spuk begegnete.

 

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