Stimmen zum Spiel Ribéry zur Niederlage: "Wir sind selbst Schuld"

Was für ein Moment: Franck Ribéry wird im Spiel in Mönchengladbach eingewechselt. Getoppt wurde das nur noch durch den Treffer des Franzosen wenig später... Foto: firo/Augenklick

Der FC Bayern verlor das erste Mal in dieser Saison. "Wir sind selbst Schuld", erkennt der eingewechselte Franck Ribéry. Lesen Sie hier, was die Bayern-Profis und die Gladbacher zum 3:1-Erfolg der Fohlen sagen.

 

Mönchengladbach - Die Bayern wurden in der zweiten Halbzeit auf dem falschen Fuß erwischt. Binnen weniger Minuten entschieden die Gladbacher das Spiel. Der bei den Bayern zurückgekehrte Franck Ribéry konnte aber für eine Freude sorgen - nach neun Monaten Pause kehrte er auf das Spielfeld zurück.

Lesen Sie hier die Stimmen zum Spiel:

Franck Ribéry (FC Bayern): "Wir müssen in der ersten Halbzeit 2:0 oder 3:0 führen. Natürlich ist es schade, aber Gladbach hat es sehr gut gemacht. Aus jeder Chance haben sie ein Tor gemacht. Wir sind selbst schuld, aber das ist Fußball. Wir müssen das schnell vergessen."

Philipp Lahm (Kapitän FC Bayern): "Niederlagen gehören dazu. Wir haben nie gesagt, dass wir unschlagbar sind. Irgendwann musste es ja passieren. Wir haben Fehler gemacht und das wird dann eben von so einer guten Mannschaft wie den Gladbachern bestraft. Wir dürfen das Spiel nach dem 0:1 dann später nicht in fünf Minuten herschenken. Nach dem ersten Gegentor waren ja noch 35 Minuten zu spielen, dann muss man ruhiger agieren. Die Gladbacher haben sich in einen Rausch gespielt. Natürlich hat man am liebsten alle Spieler gesund zur Verfügung, den gesamten Kader. Aber wir können uns nicht beschweren: wir hatten heute sicher eine sehr, sehr gute Mannschaft auf dem Feld.“

Matthias Sammer (Sportvorstand FC Bayern): "Niederlagen sind immer unangenehm – keine Frage. Und wenn man dann seine Chancen nicht nutzt wie wir in der ersten Halbzeit, dann ist es auch möglich, dass man bei so einer stabilen Mannschaft wie es die Gladbacher momentan sind mal ein Gegentor bekommt. Dieses 1:3 zeigt, wie außergewöhnlich es ist, was unsere Mannschaft über Jahre hinweg leistet. Es ist eben nicht immer alles selbstverständlich. Heute wäre ein Sieg nicht selbstverständlich gewesen, wir hätten ihn gerne mitgenommen. Es ist aber auch keine Niederlage, die uns umwirft. Wir werden ein paar Dinge aus dem Spiel mitnehmen und nun analysieren."

André Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir haben die Dreierkette am Mittwoch, Donnerstag zum ersten Mal intensiver trainiert. Das war so eine Idee, dass wir mit drei Innenverteidigern das Zentrum stärken, dass wir zwei Außenverteidiger haben, die immer wieder abkippen. Aber wir wollten nicht von vornherein Fünferkette spielen, weil uns das zu defensiv gewesen wäre. Es gibt keine Struktur im Bayern-Spiel. Wir wussten, dass wir uns da anpassen müssen. Wir haben es zum ersten Mal von Beginn an so gespielt. Wenn du nicht dahinter stehst, machst du es nicht mit Überzeugung. Und gegen Bayern München musst du mit Überzeugung spielen. Dreierkette an sich haben wir schon seit vier Wochen als Thema, das wir immer wieder machen. Von daher haben wir uns schon ein bisschen länger damit beschäftigt."

 

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