Startbahn-Prozess SPD im Süden ist gegen die Dritte

Die Stadtratskandidaten der SPD im Münchner Süden sprechen sich klar gegen die dritte Startbahn aus. Foto: dpa

Zum Ende des Prozesses um die dritte Startbahn: Die SPD-Stadtratskandidaten im Münchner Süden lehnen die Pläne zum Flughafenausbau ab.

 

Harlaching - Der Prozess um die geplante Erweiterung des Münchner Flughafens geht zu Ende, die Gegner der dritten Startbahn sahen vor dem Verwaltungsericht am vergangenen Donnerstag den Bedarf für die Piste nach wie vor als nicht erwiesen an.

Auch die Stadtratskandidaten der SPD im Münchner Süden meldeten sich jetzt in einer Mitteilung zu Wort: Sie lehnen den Bau entschieden ab.

Der Stadtratskandidat Michael Sporrer, Mitglied im Bezirksausschuss Untergiesing-Harlaching, fordert das Ergebnis des Bürgerentscheids ernst zu nehmen: „Die Bürger haben sich gegen die dritte Startbahn entschieden. Ich respektiere diese Entscheidung.“

Auch Christian Vorländer, Mitglied im Gesamtvorstand der Münchner SPD und Stadtratskandidat, bezieht klar Stellung: „Ein klares Nein zu dritten Startbahn! Wir müssen den Willen der Menschen respektieren. Außerdem ist fraglich, ob es die neue Startbahn überhaupt braucht!“

Alexander Schmitt-Geiger, ebenfalls Stadtratskandidat und Vorsitzender des Ortsverein Obergiesing-Fasangarten sieht das genauso: „Die Politik darf sich nicht über den Willen der Menschen hinweg setzen. Sie wollen diesen massiven Eingriff in die Natur nicht.“

Der Landtagsabgeordnete Florian von Brunn, der beim Bürgerentscheid gegen die Startbahn gestimmt hat, sieht die Haltung des Verwaltungsgerichtshofs gegenüber den Beweisanträgen der Startbahngegner kritisch: „Ich erwarte vom Verwaltungsgerichtshof eine unvoreingenommene Haltung gegenüber den aus meiner Sicht sachlich richtigen und fundierten Beweisanträgen der Naturschutzverbände und Startbahnkritiker!“

 

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