Stadt wollte 100 testen Zahlreiche Spenden: 1.000 Trixi-Spiegel für Münchner Kreuzungen

Die Trixi-Spiegel sollen tödliche Unfälle verhindern. Foto: S. Pförtner

Die Spiegel sollen Unfälle beim Abbiegen verhindern. Eine Spendenaktion bringt 125.000 Euro ein, OB Reiter freut sich über den Beitrag zur Verkehrssicherheit.

 

München - Jedes Jahr passieren 2.000 Abbiege-Unfälle in München, weil Radfahrer im toten Winkel übersehen werden. Das können Trixi-Spiegel verhindern. Sie hängen an Ampeln und ermöglichen Fahrern beim Abbiegen die komplette Sicht nach hinten.

Ursprünglich wollte der Stadtrat testweise 100 Trixi-Spiegel aufhängen, jetzt werden mehr als 1.000 Spiegel in der ganzen Stadt montiert. Das Geld dafür haben die Münchner selbst bei einer Aktion von Stadt, Sparkasse und Radio Gong, gespendet. Bis jetzt sind 125.000 Euro zusammen gekommen. "Ein fantastisches Ergebnis", findet Ralf Fleischer, Chef der Stadtsparkasse München.

Trixi-Spielgel: Tragische Entstehungsgeschichte

"Dass in wenigen Wochen so viel Geld zusammen gekommen ist, zeigt, wie wichtig den Münchnern dieses Projekt ist", sagt OB Dieter Reiter (SPD). Er freue sich, dass die Stadt damit einen "guten Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit" leisten könne.

Die Trixi-Spiegel hat ein Vater erfunden und nach seiner Tochter benannt. Sie war mit zwölf Jahren von einem Lkw überrollt worden und sitzt seitdem im Rollstuhl.

 

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