Sprecher bestätigt Sponsoring-Deal zwischen BMW und FC Bayern geplatzt

Bayern-Präsident Uli Hoeneß bestätigte den Deal mit BMW noch im März. Foto: AZ-Montage, dpa/Sina Schuldt/Matthias Balk

Der Mega-Deal zwischen BMW und dem FC Bayern ist gescheitert. Dies bestätigte ein Sprecher gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

 

München - BMW wird nicht beim FC Bayern einsteigen. Dies bestätigte ein Sprecher des Münchner Autobauers gegenüber der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS)": "Wir haben die Gespräche beendet und werden nicht Sponsor des FC Bayern."

FC Bayern: Uli Hoeneß bestätigte Vereinbarung mit BMW

Schon seit Monaten wurde über einen Einstieg des Münchner Autobauers beim Rekordmeister spekuliert, beide Seiten unterzeichneten diesbezüglich bereits eine Absichtserklärung. AZ-Informationen zufolge sollte BMW spätestens 2025 bei den Bayern einsteigen und Audi als Anteilseigner ablösen. Dies bestätigte Präsident Uli Hoeneß noch im März: "Ja, wir haben eine Vereinbarung mit BMW für die Zukunft. Sowohl im Basketball als auch im Fußball."

Der BMW-Vorstand drängte in den Verhandlungen auf einen früheren Einstieg, dabei stellte sich Audi allerdings quer. Die VW-Tochter pochte auf Einhaltung des aktuellen Vertrags bis 2025 - und bot dafür deutlich mehr Geld. Laut dem Bericht der "FAS" ist Audi bereit, dem FC Bayern im Falle einer Vertragsverlängerung um 12 Jahre 60 Millionen Euro per annum zu bezahlen. Rechnet man dazu sämtliche Nebenleistungen, ergäbe sich dabei ein finanzielles Engagement von rund einer Milliarde Euro. Eine Summe, die BMW nicht bereit ist zu investieren.

Der Ingolstädter Automobilhersteller ist zugleich mit 8,33 Prozent an der FC Bayern München AG beteiligt - ebenso wie der Versicherungskonzern Allianz und der Sportartikelhersteller adidas.

 

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