Spieler sind frustriert Corona-Abbruch der DEL: Das Schweigen des EHC München

Ihrer Meisterchance beraubt: Die Spieler des EHC München. Foto: gepa pictures/ho

Spieler und Trainer des EHC München sagen nichts zum ersatzlosen Abbruch der DEL-Saison. Es geht bereits um die neue Spielzeit.

 

München – Nein, Meister kann man sich nicht nennen, und wollte man auch nicht. Der EHC Red Bull München firmiert nach der Absage der gesamten Playoffs und damit der Saison als Hauptrundensieger. 52 Partien abgeliefert, davon 50 am Stück als Tabellenführer, doch am Ende hat das Coronavirus verhindert, dass der Vizemeister überhaupt die Chance hat, sich wieder auf den Thron zu schwingen, den er die drei Spielzeiten davor innehatte.

Dementsprechend schlecht die Laune bei den Spielern. Sprechen wollte am Mittwoch, einen Tag nach der Absage, keiner. Das Schweigen des Hauptrundensiegers – ein bisschen befremdlich und wenig souverän ist es dann schon.

EHC-Bosse beraten bereits über nächste Saison

Stattdessen setzte sich nur das Trainerteam mit der sportlichen Leitung zusammen. Es wurden die Interviews vorbereitet, in denen mit den Spielern über ihre Zukunft (oder das Fehlen dieser) im Verein gesprochen wird. Die Gespräche mit allen Akteuren werden am Donnerstag und Freitag stattfinden. Ab Samstag werden dann die Importspieler nach Hause fliegen – und die Personalentscheidungen größtenteils getroffen sein.

Nach AZ-Informationen werden Philipp Gogulla, Yasin Ehliz, Maximilian Kastner, Patrick Hager, Trevor Parkes beim EHC bleiben, Jason Jaffray hat am Montag sein Karriereende bekanntgegeben. Für Mads Christensen, der in dieser Saison fast ständig verletzt war, ist hingegen kein Platz mehr bei den Red Bulls 2020/21.

 

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