Spanier auf neuen Wegen Xabi Alonso: "Bayern war das letzte Highlight"

, aktualisiert am 29.05.2017 - 10:37 Uhr
Xabi Alonso bestritt 114 Länderspiele für Spanien und erzielte dabei 16 Tore. Vom FC Bayern verabschiedete er sich mit der Schale in der Hand... Foto: GES/Augenklick

Xabi Alonso blickt auf eine einmalige Laufbahn als Fußball-Profi zurück. "Es beginnt eine neue Etappe meines Lebens", sagt der Spanier, der beim FC Bayern seine Karriere beendete.

 

München - Er geht ohne Groll, ein bisschen nachdenklich, aber auch mit großer Dankbarkeit - und mit einem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft. "Ich bin zufrieden. Ich glaube, ich habe eine ganz gute Karriere hingekriegt", sagte Xabi Alonso der spanischen Zeitung Marca.

Der 35-Jährige weiß genau, was ihm fehlen wird: "Der Klack, den es macht, wenn man den Ball schießt, das Ambiente einer Umkleidekabine, der Geruch nach Gras, all das werde ich vermissen."

Er spielte für Real Sociedad, den FC Liverpool, Real Madrid und zuletzt eben für den FC Bayern. Er sei "sehr froh", München erlebt zu haben, erklärte der Spanier. "Bayern war das letzte Highlight meiner Karriere. Bayern, mit all seiner Bedeutung und Macht, die dieser Klub in Deutschland hat, und der Kraft, dies überall zu beweisen, wo immer er auch spielt."

Und dann fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu, kann seine wahre Liebe nicht verhehlen, sein Herzensklub ist ohne Zweifel Real Madrid: "Real ist die Exzellenz des Fußballs."

"Kaufe ein Motorrad und fahre weg"

Alonso hat nach eigenen Worten immer den Fußball als Sport geschätzt. Auch die Tatsache, dass es am Ende vielleicht der ein oder andere Titel mehr hätte sein können, beschäftigt ihn nicht weiter: "Für mich war das Wichtigste immer das Spiel selbst, nicht der Rummel drum herum. Ich habe immer den puren Fußball genossen, ob in Spanien, England oder Deutschland."

Seine Pläne sind ebenso einfach: "Ich kaufe mir ein Motorrad und fahre weg. [...] Motorradfahren hat mir immer gefallen, ich mag die Freiheit, die dir auf dem Motorrad gegeben ist und die mir früher verwehrt war."

 

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