Sie könnte den Oscar gewinnen Darum ist Lupita Nyong'o der Shooting-Star 2014

Lupita Nyong'o ist der Shooting-Star des Jahres 2014 Foto: Jordan Strauss/Invision/AP

Newcomerin Lupita Nyong'o hat für ihre mitreißende Darstellung der Sklavin Patsey in "12 Years a Slave" beste Chancen auf einen Oscar. Doch egal, ob sie die Goldstatue am Sonntag gewinnt oder nicht - Hollywood liegt ihr bereits zu Füßen. Wir nennen 5 Gründe, warum die schöne Kenianerin der Star des Jahres ist.

 

Los Angeles - Newcomerin Lupita Nyong'o ist nicht nur eine der heißesten Anwärterinnen auf einen Oscar als beste Nebendarstellerin, der ihr einen Tag nach ihrem 31. Geburtstag am 1. März überreicht werden könnte, sondern räumte für ihre Darstellung in "12 Years a Slave" auch weitere wichtige Preise wie den Screen Actors Guild Award ab. Doch nicht nur deswegen erobert die 30-Jährige Hollywood im Sturm. Hier sind 5 Gründe, warum die schöne Kenianerin der Star des Jahres 2014 ist.

Sie hat Talent

In einem Ensemble wie in "12 Years a Slave" mit den ebenfalls Oscar-nominierten Chiwetel Ejiofor (36) und Michael Fassbender (36, "Shame") kann eine Schauspielerin leicht untergehen. Doch Nyong'os herzzerreißende Darstellung der jungen Patsey stiehlt dem eindringlichen Spiel Ejiofors und der angsteinflößenden Darbietung Fassbenders beinahe die Show. Das Schicksal der Sklavin, die den unerwünschten Avancen und der verbitterten Gewalt ihres Herren schutzlos ausgeliefert ist, geht einem jedenfalls so schnell nicht mehr aus dem Kopf. Kaum zu glauben, dass Steve McQueens Drama das Schauspieldebüt der Kenianerin ist. Oscar-Moderatorin Ellen DeGeneres kommentierte dies auf Twitter: "Lupita Nyong'o und Barkhad Abdi sind für ihre ersten Filme nominiert. Unglaublich. Mein erster Film war 'Coneheads'."

Sie hat Stil

Nyong'o ist auch modisch gesehen der Shooting-Star des Jahres. Egal, wo Nyong'o auftauchte, sie war der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Mit ihren femininen und modern-eleganten Kleidern überstrahlte sie die Konkurrenz auf jedem roten Teppich mit Leichtigkeit - und leistete sich dabei keinen einzigen modischen Fehltritt. Vor allem bewies sie Mut zur Farbe: Mit leuchtendem Türkis oder strahlendem Orange brachte die 30-Jährige ihren makellosen Teint zum Strahlen. Doch Nyong'o hat sich Hilfe geholt; ein cleveres Styling-Team, darunter die Stylistin Micaela Erlanger und Star-Friseur Larry Sims, unterstützt die Schauspielerin bei ihren modischen Entscheidungen.

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Sie hat Charme

Wobei Lupita keinerlei Hilfe braucht, ist ihre gewinnende Art. Ähnlich wie Jennifer Lawrence, der nicht zuletzt wegen ihrer Natürlichkeit ganz Hollywood zu Füßen liegt, punktet auch sie mit unaufgesetztem Charme und Humor. Egal, ob ihr Affären mit Kollegen wie Jared Leto (42, "Mr. Nobody") angedichtet werden, oder ob Emma Thompson (54) sich mit einer Grimasse in ihr Foto schleicht - Nyong'o kommentiert es stets mit lautem Lachen. Auch ihre Kollegen gewinnt sie schnell für sich. Selbst mit Michael Fassbender, der ihr im Film mehr als einmal Gewalt antut, versteht sie sich prächtig: "Wir haben uns absolut vertraut. Nach solchen Szenen sind wir einfach tanzen gegangen, waren Go-Kart fahren oder beim Paintball."

Sie hat eine starke Familie

Lupita ist nicht die einzige berühmte Vertreterin ihrer Familie. Ihr Vater Anyang' Nyong'o ist ein Senator in ihrem Heimatland Kenia. Ihre Cousine Isis, Vizepräsidentin der afrikanischen Zweigstelle eines großen Mobilfunk-Konzerns, wurde von der Zeitschrift "Forbes" im Jahr 2012 zu einer der einflussreichsten Frauen Afrikas gewählt. Nun ist Lupita selbst auf dem besten Weg, die weltweit berühmteste Nyong'o zu werden. Der Unterstützung ihrer Lieben kann sie sich sicher sein; als ihr Bruder, der in New York aufs College geht, von ihrer Oscar-Nominierung hörte, postete er einen ausgelassenen Freudentanz auf Instagram.

Sie hat Erfahrung

"12 Years a Slave" mag ihr Schauspieldebüt gewesen sein, doch an Lebenserfahrung mangelt es Lupita wahrlich nicht. Schon in jungen Jahren konnte sie drei Kontinente ihr Zuhause nennen. Die in Mexiko geborene Kenianerin kehrte in Teenagerjahren in ihr Geburtsland zurück, um Spanisch zu lernen und studierte schließlich in den USA. Im Jahr 2009 drehte sie eigenhändig die Dokumentation "In my genes", die sich mit der Behandlung von Albinos in Kenia befasst. Außerdem führte sie Regie bei einem Musikvideo für Wahu feat. Bobi Wine. Keine schlechte Bilanz für eine junge Frau, die scheinbar plötzlich auf der Bildfläche erschienen ist.

 

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