Seit zwei Jahren verletzungsfrei Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt erklärt den unkaputtbaren Thomas Müller

Ein Bild mit Seltenheitswert: Dr. Hans Wilhelm Mueller Wohlfahrt (2. v. l.) im Gespräch mit Bayerns Thomas Müller während der Pokalpartie gegen den SC Paderborn in der Saison 2017/2018. Foto: imago images/Team 2

Verletzungen sind der natürliche Feind eines jeden Fußballprofis – nur nicht von Thomas Müller. Der Bayern-Profi ist ziemlich verletzungsunanfällig. Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt erklärt die Hintergründe.

 

München - "Der verletzt sich nie, weil er keine Muskeln hat. Nur Knochen und Haut." Das sagte einst Arjen Robben über seinen Teamkollegen Thomas Müller. Robbens laienhafte Einschätzung zu Müllers körperlicher Verfassung wurde nun quasi fachmännisch bestätigt. Von Bayerns Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, genannt "Mull".

"Thomas ist ein Phänomen", erklärte Dr. Müller-Wohlfahrt die Physis von Thomas Müller in einem Interview mit der "Sport Bild". Dass sich Müller nicht verletzt, hänge mit seiner Schnelligkeit und Antizipation im Zweikampf zusammen, so "Mull" weiter. Nach Einschätzung des Bayern-Docs sei Müller körperlich in einem Topzustand.

Die sehr kurze Verletzungshistorie des Thomas Müller

Ein Blick in die Verletzungshistorie Müllers bestätigt diese Diagnose eindrücklich. Seit zwei Jahren ist der Bayern-Offensivmann komplett verletzungsfrei. Insgesamt verpasste Müller in seinen zwölf Spielzeiten in der Bundesliga gerade einmal 14 Spiele. Nie fehlte er länger als sieben Spiele am Stück. Der unkaputtbare Müller.

Müller spielt seit der Spielzeit 2008/2009 für die erste Mannschaft des FC Bayern. Erst im Februar 2013 meldete er sich zum ersten Mal verletzt. Mit einem Muskelfaserriss fiel er zehn Tage aus. Vier Jahre später war es wieder die Muskulatur, die Müller Probleme bereitete. Der gebürtige Weilheimer fiel über einen Monat aus, verpasste sieben Spiele. Bei seinem Comeback bereitete er gleich wieder zwei Tore bei Bayerns 3:1-Heimsieg gegen Hannover vor.

Im aktuellen Kader der Münchner scheint nur Josuha Kimmich ähnlich robust zu sein. Kimmich verpasste im Bayern-Trikot wegen Kleinigkeiten, wie Magen- oder Rückenproblemen, lediglich drei Spiele.

 

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