Seit zehn Spielen ungeschlagen Einzelkritik: Vier Zweier für die Serien-Löwen

Erkämpften gegen Mannheim ein Unentschieden: Die Löwen um Torschütze Noel Niemann (Mitte). Foto: imago/Jan Huebner

Der TSV 1860 München bleibt ungeschlagen. Beim Unentschieden gegen Waldhof Mannheim haben die Löwen einige Chancen - und hätten einen Elfmeter bekommen müssen. Die Sechzger in der Einzelkritik.

 

München - Die Serie geht weiter: Der TSV 1860 München bleibt auch gegen Waldhof Mannheim ungeschlagen (hier gibt's den Liveticker zum Nachlesen). Beim Heimspiel bei schönstem Fußballwetter im Grünwalder Stadion kamen die Löwen zu einem 1:1 gegen Mannheim. Die Spieler in der Einzelkritik.

Marco Hiller, Note 3: Zuverlässiger Rückhalt. Im ersten Durchgang kaum die Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Nach er Pause da, wenn er gebraucht wurde. Beim 1:1 ohne Chance.

Aaron Berzel, Note 2: Seit Mai 2018 ungeschlagene Mannheimer besiegen? Eine Mission wie gemacht für den Mentalitätslöwen. Trieb seine Teamkollegen an, drosch die Bälle aus der Gefahrenzone - souveräner Auftritt.

Marius Willsch, Note 2: Zuerst hauptsächlich Dichtmacher auf seiner rechten Seite. Schaltete sich später öfter ein. Bärenstark: seine Vorarbeit beim 1:0.

Dennis Erdmann, Note 4: Ebenfalls zumeist Herr im Abwehr-Hause. Aber: Brachte Keeper Hiller mit einem Luftloch in Verlegenheit - und verlor den Ball vor dem 1:1.

Leon Klaasen, Note 2: Der Steinhart-Ersatz präsentierte sich trotz fehlendem Spielrhythmus defensivstark, schaltete Sulejmani und Co. zumeist aus und verhinderte das 1:2, als er sich in einen Schuss warf.

Daniel Wein, Note 3: Räumte viel und verlässlich ab. Brachte mehrere brenzlige Standards in den Strafraum der Waldhöfer.

Dennis Dressel, Note 3: Auffälligster Löwe in der weiß-blauen Mittelfeldraute: dicke Schusschance zu Beginn, später eine zweite, die er sich technisch versiert erarbeitete. Gefährlich: Gab für Mannheims Mittelfeldmänner öfter nur Geleitschutz.

Efkan Bekiroglu, Note 3: Agierte anfangs mit Licht und Schatten. Öfter zu ungenau in seinen Aktionen, insgesamt dennoch wie immer wichtiger Akzentgeber und Ballverteiler.

Stefan Lex, Note 3: Der Manschetten-Mann stand auch diesmal trotz Mittelhandbruch wieder auf dem Rasen. Hatte auf der Zehn im dicht gestaffelten Defensivverbund der Gäste anfangs nicht viel zu melden. Später besser im Spiel, etwa bei seinem Traumpass auf Mölders.

Sascha Mölders, Note 3: Sechzigs Serientäter malochte sich früh zwei guten Chancen heraus, die nur knapp nicht den Weg ins Ziel fanden. Später verhinderten der Pfosten und gleich mehrfach Königsmann seine nächsten Streiche.

Noel Niemann, Note 2: Rückkehrer in die Startelf. Agierte einmal mehr frech und willig, im Angriff was zu bewegen. Konnte lange nicht so viel Wind entfachen wie zuletzt - bevor er Sechzig ins Glück schoss.

Nico Karger, Note 3: "King Karges" durfte nach achtmonatiger Verletzungspause endlich sein Comeback feiern. Gleich mit zwei, drei gelungenen Aktionen, zu mehr reichte es (noch) nicht.

Timo Gebhart und Kristian Böhnlein: Kamen zu spät für eine Bewertung.

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