Sechzig in der Einzelkritik Noten zum TSV 1860: Drei Fünfer und ganz viele Vierer für die Löwen

, aktualisiert am 27.04.2019 - 17:31 Uhr
Niedergeschlagen: die Löwen nach der Pleite gegen den KSC. Foto: sampics/Augenklick

Der TSV 1860 bleibt im vierten Spiel in Folge ohne eigenes Tor. Entsprechend fallen die Noten für die Offensive der Löwen aus - die Einzelkritik.

 

München - "Aber wenn wir vor dem Tor waren, haben wir zu oft zu schnell die Entscheidung gesucht - zu schnell geflankt, zu unpräzise geflankt."

Nur Efkan Bekiroglu in Normalform

Trainer Daniel Bierofka analysierte nach der vierten Pleite seines TSV 1860 in Folge nüchtern und sachlich. Doch nach dem 0:2 gegen den KSC bleibt vielmehr die ernüchternde Erkenntnis, dass der Offensive jede Durchschlagskraft abhanden gekommen ist. Einzig Rückkehrer Efkan Bekiroglu findet halbwegs zur Normalform - die Einzelkritik zu den Löwen:

MARCO HILLER, NOTE 3: Achtung, Löwe unter Beschuss! Chancenlos bei Pisots Schlenzer. Verhinderte gegen Fink den frühen Doppelschlag, vereitelte später Pisots Doppelpack. Bester Sechzger.

HERBERT PAUL, NOTE 5: Nach Zehenverletzung zurück in der Startelf. Hinten nicht sattelfest, avancierte im gegnerischen Strauraum zum Schwalben-Löwen - und sahs chon wieder Gelb-Rot.

SIMON LORENZ, NOTE 4: Der Maskenmann schon wieder ohne Maske. Bekam den Ball vor dem 0:1 nicht geklärt.

Jan Mauersberger zeigt seine Routine

JAN MAUERSBERGER, NOTE 4: Comeback gegen den Ex-Klub. Ersetzte Weber als Innenverteidiger und Kapitän. Ab und an zeigte er seine Routine, hatte aber zu viele Wackler in seinem Spiel, als BIerofka und wohl auch ihm selbst lieb sein können.

NICO KARGER, NOTE 5: Neue Rolle im rechten Mittelfeld. Oft defensiv eingebunden, dabei wie bei beiden Gegentoren teils zu zaghaft. In der Offensive kam er kaum zur Entfaltung.

DANIEL WEIN, NOTE 4: Agierte zentral mit großem Radius, aber musste oft auf das dominante Karlsruher Spiel reagieren, als selbst Akzente zu setzen.

Efkan Bekiroglu macht den Antreiber

EFKAN BEKIROGLU, NOTE 3: Nach drei Spielen Sperre zurück und mit der fleißigste Löwe und Antreiber. Löste knifflige Situationen mal gekonnt, mal zu umständlich. Sein Fehlpass führte zu Karlsruhes Ecke vor dem 0:1. Vergab Sechzigs dickste Chance.

PHILLIPP STEINHART, NOTE 4: Wackelte hinten, sorgte dafür in der Offensive für die ein oder andere Szene - und vergabe deren beste kurz vor Schluss.

STEFAN LEX, NOTE 4: Agierte erst hinter Doppelspitze Mölders/Owusu, später als Rechtsaußen. Einige brauchbare Zuspiele, aber insgesamt zu wenig.

SASCHA MÖLDERS, NOTE 4: Warf sich in jedes Duell. Regelmäßig auch im verbalen „Zweikampf“ mit Schiedsrichtern Bibiana Steinhaus, vor dem Tor mit einigen vergebenen Halbchancen.

Prince Osei Owusu fehlt das Durchsetzungsvermögen

PRINCE OWUSU, NOTE 5: Trotz junger Jahre immer einen Schritt zu langsam. Es fehlte an Durchsetzungsvermögen, Schlitzohrigkeit, unbändigem Willen - man stelle sich vor, Routinier Mölders würde in seinem Körper stecken. Zur Pause raus.

SEMI BELKAHIA, NOTE 4: Ersetzte den wirkungslosen Owusu und rückte in Sechzigs defensive Dreierkette. Früh verwarnt und etwas unsicher, aber ohne Patzer.

BENJAMIN KINDSVATER, NOTE 4: Kam nach gut einer Stunde und sollte den rechten Flügel beackern. Das gelang ihm zu wenig.

MARKUS ZIEREIS KAM ZU SPÄT FÜR EINE BEWERTUNG.

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