Schiedsgericht verschiebt Entscheidung Freie Wähler lassen Gabriele Pauli zappeln

Zuletzt war die Landtagsabgeordnete in der Presse, weil sie den Bayerischen Rundfunk verklagt hatte. Der hatte ihre legendären Latex-Fotos in einer Sendung gezeigt. Die Bilder einer etwas anderen Politikerin Foto: ddp/AP/dpa

Die als schöne Landrätin berühmt gewordene Gabriele Pauli will wieder zu den Freien Wählern - doch die lassen sie zappeln.

 

München - Die Freien Wähler lassen die einstige CSU-Rebellin Gabriele Pauli mit ihrem Mitgliedsantrag zappeln. Das FW-Schiedsgericht entschied am Freitag zunächst nicht über Paulis Forderung. Das teilte Generalsekretär Michael Piazolo am Freitag auf Anfrage mit.

Der FW-Bundesvorstand lehnt eine Aufnahme Paulis ab, deswegen will die parteilose Landtagsabgeordnete das jetzt per Schiedsgericht erzwingen. Über den Pauli-Antrag werde nicht vor der Bundesversammlung der Freien Wähler an diesem Samstag in Geiselwind entschieden, schrieb Piazolo. Außerdem ist nach Piazolos Angaben fraglich, ob das Schiedsgericht der Partei überhaupt zuständig ist.

Der rechtliche Hintergrund: Gewöhnlich entscheiden die Schiedsgerichte der Parteien über Streitigkeiten zwischen Parteimitgliedern – doch Pauli ist eben kein Mitglied der Freien Wähler. Pauli hat auf der Bundesversammlung Hausverbot, weil sie weder FW-Mitglied noch eingeladen ist. Sie warf dem FW-Chef Hubert Aiwanger Mobbing vor.  

 

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