Schalker vor seiner Unterschrift Goretzka erklärt sein Problem beim Bayern-Wechsel

, aktualisiert am 09.05.2018 - 11:23 Uhr
Leon Goretzka über seinen Wechsel zum FC Bayern Foto: Augenklick/firo

Schon früh stand der Wechsel Leon Goretzkas zum FC Bayern fest. Doch für den Mittelfeldspieler gab es vor der Vertragsunterschrift ein elementares Problem. 

München - Seit Ende Januar steht fest: Nationalspieler Leon Goretzka wird in der kommenden Saison für den FC Bayern München spielen. Der Mittelfeldstar nutzte seinen auslaufenden Vertrag, um den nächsten Karriereschritt zu gehen und beim Rekordmeister anzuheuern. Der 23-Jährige hatte allerdings Bedenken, wie er nun im Interview mit der Sportbild verriet. 

Demnach war es für Goretzka ein Risiko, nicht zu wissen, wer ihn künftig trainieren würde. "Was anfangs ein Problem war, das kann ich jetzt offen sagen, war die Tatsache: Bayern hatte zu dem Zeitpunkt noch keinen Trainer für die neue Saison. Und für mich ist eigentlich das Wichtigste das Gespräch mit dem Trainer. Das war ein Punkt, der mich gestört hat", sagte der Noch-Schalker. "Aber es ließ sich nicht vermeiden. Am Ende hat Bayern ein klares Trainer-Profil benannt."

Goretzka will Titel gewinnen - und versteht Schalker Fans

Mit diesem Profil habe er sich identifizieren können. Zudem erklärte Goretzka einen weiteren Vorteil des Wechsels nach München: "Wenn du zu Bayern gehst, erhöht sich die Chance, Titel zu gewinnen." 

Inzwischen ist mit Niko Kovac auch der neue Coach bestimmt. Und Leon Goretzka ist von sich selbst überzeugt: "Wenn du zu einem Verein wie Bayern gehst, musst du von dir überzeugt sein. Ich möchte meine beste Performance auf den Platz bringen - und dann bin ich mir sicher, dass ich derMannschaft weiterhelfen kann."

Seit der Bekanntgabe des Transfers steht Goretzka bei den Schalker Fans in der Kritik, doch er nimmt die Anhänger in Schutz: "Die Fans haben einen großen Teil dazu beigetragen, sie haben sehr viel Feingefühl bewiesen und ihre Kritik rund um die Entscheidung nur gegen mich gerichtet. Dafür kann ich den Fans nur ein großes Kompliment machen." Denn auch Manager Christian Heidel und Vorstandschef Clemens Tönnies hatten bis zuletzt auf einen Verbleib Goretzkas bei S04 gehofft. 

 

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