Satzung für Bebauungsplan Ehemalige Bayernkaserne: Wohnungen, Kitas und Parks

Ab 2019 sollen die Arbeiten am neuen Stadtteil im Münchner Norden beginnen, bis 2030 soll Wohnraum für etwa 15.000 Menschen entstehen. Foto: Stadt München/AZ

Auf dem Gelände der ehemaligen Bayernkaserne in Freimann und dem östlich angrenzenden Gewerbegebiet an der Heidemannstraße soll ein neues Stadtquartier entstehen. Jetzt hat der Stadtrat den Weg für den Bebauungsplan geebnet.  

 

Freimann - Mit Blick auf die Zukunft der ehemaligen Bayernkaserne hat der Stadtrat am Mittwoch einen wichtigen Meilenstein gesetzt: Im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung wurde die Satzung eines entsprechenden Bebauungsplans für das Areal sowie für ein östlich angrenzendes Gewerbegebiet an der Heidemannstraße beschlossen.

Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Vollversammlung nimmt das Stadtentwicklungsprojekt im Münchner Norden Formen an: Ab 2019 sollen die Arbeiten am neuen Stadtteil im Münchner Norden beginnen, bis 2030 soll Wohnraum für etwa 15.000 Menschen entstehen.

Freimann: "Urbanes Stadtquartier" entsteht

"Das 48 Hektar große ehemalige Kasernengelände in Freimann ist seit 2011 im Eigentum der Stadt und entlastet zusammen mit dem östlich angrenzenden Gewerbegebiet an der Heidemannstraße 164 mit rund 6.000 neuen Wohnungen den angespannten Wohnungsmarkt", heißt es in der entsprechenden Mitteilung der Stadt. 

Insgesamt entstehe "ein urbanes Stadtquartier", das gut mit seiner Umgebung vernetzt sei. Zahlreiche Kindertagesstätten, zwei Schulstandorte mit einem Gymnasium, zwei Grundschulen, einer Förderschule, einer Musikschule sowie mit den dazugehörenden Sportanlagen, soziale Einrichtungen wie ein Seniorenzentrum, eine Jugendfreizeitstätte und Nachbarschaftstreffs, eine Zweigstelle der Münchner Volkshochschule, ein großer Lebensmittelmarkt sowie weitere Geschäfte sollen entstehen.


Freimann: Feuerwache an der Heidemannstraße 

Hinzu kommen öffentliche und private Freiflächen: ein Stadtpark, zwei großzügige Grünflächen im Norden und Süden, ein grüner Boulevard in Ost-West-Richtung mit Fuß- und Radwegen, gemeinschaftliche Dachgärten und Innenhöfe. "All diese öffentlichen und soziokulturellen Nutzungen an geeigneten Stellen tragen zur Urbanität und zur Nutzungsmischung bei", schreibt die Stadt. Die Haupterschließung, die sogenannte "Magistrale", ist eine Trasse für die Verlängerung der Trambahnlinie 23 und führt diagonal durch das neue Gebiet.

An der Heidemannstraße ist eine Feuerwache geplant. Für die Orte im Planungsgebiet mit besonderer städtebaulicher Bedeutung sollen Realisierungswettbewerbe ausgeschrieben werden.

Grundlage für das neue Quartier ist der prämierte Wettbewerbsentwurf der Arbeitsgemeinschaft Max Dudler, Hilmer & Sattler und Albrecht und Adelheid Schönborn Gartenarchitektin sowie Mahl Gebhardt Konzepte, aus dem die Masterplanung entwickelt und in den Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 1989 überführt wurde.

 

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