"Satire kann man nicht töten" Düsseldorf: Mit "Charlie Hebdo"-Wagen gegen Terror

Die Düsseldorfer Karnevalisten setzen mit ihrem "Charlie Hebdo"-Motivwagen ein Zeichen für Meinungsfreiheit und gegen den weltweiten Terror. Foto: dpa

Im Vorfeld des Rosenmontagszuges machte sich in ganz Deutschland die Angst vor Terroranschlägen breit. Beim Höhepunkt der Karnevalszeit setzen die Narren, mit ihrem "Charlie Hebdo"-Wagen, ein Zeichen für Meinungsfreiheit und gegen die Terrorangst.

 

Düsseldorf - Mit einem eigenen Motiv-Wagen haben die Düsseldorfer Narren am Montag an die Anschläge auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" erinnert. Entworfen von Zugbauer Jacques Tilly zeigte der Wagen einen kopflosen Mann auf der Flucht vor einem Maskierten, der ein bluttropfendes Schwert schwingt. Aus dem offenen Hals des Flüchtenden mit dem "Charlie Hebdo"-Magazin in den Händen kommt die Spruchblase "Satire kann man nicht töten".

Anders als in Köln bleiben die Düsseldorfer Wagenmotive bis Rosenmontag traditionell geheim. Wagenbauer Tilly hat schon Osama bin Laden, Salafisten und andere religiöse Eiferer, aber auch Rechtsradikale auf die Schippe genommen.

 

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