Sanierung abgeschlossen Olympia-Schwimmhalle in München öffnet wieder: Das ist neu

Hinter der raumhohen Bauwand, die mit Graffiti verziert wurde, wird noch weitergebaut. Foto: Petra Schramek

Drei Jahre wurde die Olympia-Schwimmhalle von den Stadtwerken München (SWM) saniert. Jetzt sperrt die Wettkampfstätte von Olympia 1972 wieder auf. Neu sind das Kinder-Spaßbecken und die Schneekabine.

 

München - Auslöser der dreijährigen Sanierung war ein Bereich, von dem Badegäste im Normalfall nichts mitbekommen: Die Flucht- und Rettungswege mussten erneuert werden. Die Stadtwerke (SWM) haben bei der Gelegenheit die Schwimmhalle modernisiert.

Neu ist etwa die "Bubble-Anlage" im Springerbecken, die mit einer Art Kissen aus Luftperlen das Verletzungsrisiko beim Auftreffen auf der Wasseroberfläche minimiert.

Neuer Kinderplanschbereich und Ergänzung zur Sauna

Zudem gibt es jetzt einen Kinderplanschbereich, der mit Kreis und Bogen die Formensprache der Olympia-Architektur von 1972 aufnimmt. SWM-Bäderchefin Christine Kugler: "Uns war es wichtig, dass der Geist von Olympia 1972 wieder deutlich erlebbar ist." Mit Orange und Türkis habe man auch das Farbkonzept von Otl Aicher zurückgebracht.

In der ebenfalls erneuerten Alpin-Sauna gibt es jetzt eine Schneekabine zum Abkühlen. Bad und Sauna sind nun zudem barrierefrei zugänglich. Nur die Glas-Fassade ist erst in einem Jahr fertig. Eine raumhohe Bauwand, die in dieser Zeit vor Staub und Lärm schützen soll, ist vom Künstlerkollektiv "Der Blaue Vogel" mit einem Graffiti des Olympiaparks gestaltet.

 

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