S-Bahn-Derby am Sonntag TSV 1860 gegen Haching: "Taktikfuchs" und "Zwei-Mann-Show"

"Haching ist brutal stark", sagt Sechzig-Trainer Michael Köllner (l.). "Etwas sehr Spezielles", sagt Haching-Coach Claus Schromm über das S-Bahn-Derby. Foto: Rauchensteiner/sampics/Augenklick, AZ-Montage

Vor dem Derby zwischen dem TSV 1860 und der SpVgg Unterhaching loben sich die beiden Trainer gegenseitig. "Für uns ist es das Spiel des Jahres."

 

München - Sechzig gegen Bayern? Haching gegen Sechzig! "Nach dem Stadt-Derby ist vor dem S-Bahn-Derby", so Sechzigs Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel: Am Sonntag steigt nach dem Duell des TSV 1860 gegen den FC Bayern II (1:1) das Aufeinandertreffen mit dem Münchner Vorstadt-Klub (14 Uhr, Magenta Sport und im AZ-Liveticker). Beide Trainer warfen im Vorfeld mit Superlativen und Lob um sich.

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"Das sind zwei super Spiele zum Einstand. Haching ist eine brutal starke Mannschaft", erklärte der neue 1860-Chefcoach Michael Köllner und lobte Hachings Übungsleiter Claus Schromm und Präsident Manni Schwabl für deren erfolgreiche "Zwei-Mann-Show" vor den Toren Münchens. Kollege Schromm erwiderte: "Für uns ist es das Spiel des Jahres. Es ist ein Derby, es ist DAS Derby gegen Sechzig und ein Heimspiel. Es wird etwas sehr Spezielles, hier vor voller Hütte einzulaufen." Auch wenn es im ausverkauften Alpenbauer Sportpark eine weiß-blaue Übermacht geben dürfte.

Den Abgang von 1860-Ikone Daniel Bierofka kann Schromm immer noch nicht fassen: "Es ist für mich noch unwirklich, dass Biero weg ist. Schon komisch." Nachfolger Köllner lobte er als Taktikfuchs: "Ich kenne den Michi schon lange. Er ist bekannt dafür, dass er das ein oder andere System in petto hat."

Auf dem Rasen dürfte es am Sonntag trotz Lobhudelei und Taktik-Vorgaben zur Sache gehen, schließlich könnte das bevorstehende Derby für Köllner wie Schromm kaum größer sein – zumindest für Drittliga-Verhältnisse.

 

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