Rundherum im "Umadum" Werksviertel: Riesenrad hinterm Ostbahnhof hat neue Betreiber

Das Riesenrad im Werksviertel. Foto: Daniel von Loeper

Mit neuem Namen und Corona-Konzept dreht sich das Riesenrad im Werksviertel wieder.

 

München - Das Riesenrad hinterm Ostbahnhof heißt nun nicht mehr "Hi-Sky", sondern "Umadum". Der neue Betreiber des höchsten transportablen Riesenrads der Welt wirbt mit günstigeren Preisen und "ganz viel Herz und Charme".

Darum habe man das Riesenrad umgetauft von "Hi-Sky" ins ehrlich münchnerische "Umadum". Ansonsten allerdings will man wohl doch nicht ganz aufs Fremdsprachliche verzichten: Angeboten werden beispielsweise der "Sundowner" - auf gut Münchnerisch das Feierabendbier - und die luftige Runde zum "After Work", was man auf Deutsch auch "nach der Arbeit" betiteln könnte.

Neustart "mit einem coronabedingten Sicherheitskonzept"

Mit frischem Konzept startet der neue Betreiber das fast 80 Meter hohe "Umadum" am 10. Juli. Die 422 Plätze in den 27 Gondeln wird man allerdings vorerst nicht voll belegen können, denn "der Neustart des Riesenrads erfolgt selbstverständlich mit einem coronabedingten Sicherheitskonzept". Der Wartebereich wurde umstrukturiert, was kürzere Wege und eine bessere Übersicht bedeutet. Wer mit dem "Umadum" abheben möchte, muss sich vor dem Einstieg in die Gondel die Hände desinfizieren und einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

"Das Umadum will sich künftig auch sozial engagieren", verkünden die Betreiber, Inhaber des München Passes beispielsweise fahren billiger. Konstruiert wurde das Riesenrad vom Münchner Unternehmen Maurer SE. Es steht dort, wo ab 2022 das Konzerthaus gebaut werden soll.


Öffnungszeiten, Preise und anderes gibt es im Internet unter: www.umadum.info.

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