Rummenigge erzählt Warum Jürgen Klopp nicht Trainer beim FC Bayern wurde

Jürgen Klopp und Bayerns Robert Lewandowski nach dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League in der vergangenen Saison. Foto: Peter Kneffel/dpa

Klopp und der FC Bayern: Der ehemalige BVB-Trainer stand beim Rekordmeister wohl mehrfach ganz oben auf der Wunschliste. Karl-Heinz Rummenigge erklärt in einem Brief, warum es bislang nichts mit "Kloppo" wurde.

 

München - Wenn sich in der Vergangenheit eine Vakanz auf der Trainerbank der Bayern abzeichnete, wurde oftmals der Name Jürgen Klopp ins Spiel gebracht. Auch nach der 2:5-Demütigung im Pokalfinale 2012 durch den BVB kam das Thema auf. Auf Sylt, wo Karl-Heinz Rummenigge traditionell seinen Sommerurlaub verbringt, traf der Bayern-Boss damals rein zufällig Jürgen Klopp am Strand, wie die "Sport Bild" berichtet.

Rummenigge befürchtete wohl, dass ihn Klopp nach der Niederlage aufziehen würde, doch es kam anders, wie der Bayern-Boss dem Blatt erzählt. "Ich dachte mir schon, ob er jetzt nur kurz grinsen will oder was sein Plan ist?", so Rummenigge. Es kam anders: Klopp sei damals auf die Familie Rummenigge zugekommen und habe der ganzen Familie freundlich die Hand gegeben. "Ich fand es total entspannt, wie er mit meiner Unentspanntheit damals umgegangen ist", erinnert sich Bayern-Boss.

Kein gutes Timing für die Bayern bei Klopp

Klopp war wohl auch mehrfach auf dem Wunschzettel der Bayern. Zu einem Engagement kam es jedoch nie. "Wann immer wir einen Trainer gesucht haben, war Jürgen Klopp unter Vertrag", erzählt Rummenigge. Es habe nie das Timing gepasst.

Während der Amtszeit von Pep Guardiola in München ging Klopp im Herbst 2015 zum FC Liverpool. Heuer führte er die Reds zur ersten Meisterschaft seit 30 Jahren. Rummenigge gratulierte Klopp und lobte den Liverpooler Meistermacher. Klopp sei ein großartiger Trainer und respektvoller Mensch, so der Vorstandsvorsitzender der Bayern.

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