Ribéry, Messi oder Ronaldo Wahl zum Weltfußballer: Scholl hat eine Ahnung

Franck Ribéry ist kaum zu stoppen. Foto: dpa

Franck Ribéry vom FC Bayern München wird zum besten Spieler der Klub-WM gekürt – weil er nicht Weltfußballer wird? Mehmet Scholl befürchtet genau das.

 

Marrakesch - Die Siegerehrung wollte kein Ende nehmen. Immer wieder mussten Spieler des FC Bayern aufs Podium, Hände schütteln. Am Ende gab’s nicht nur einen, sondern gleich vier Pokale: Neben dem Klub-WM-Cup auch noch den Fairplay-Pokal und die goldene sowie silberne Trophäe für den besten und zweitbesten Spieler des Turniers.

Platz zwei ging an Philipp Lahm, Platz eins an Franck Ribéry, der damit auch noch einen Toyota gewann. Man wunderte sich allerdings ein bisschen darüber; schließlich war der beste Bayern-Spieler in den Partien gegen Guangzhou (3:0) und Casablanca (2:0) eigentlich Thiago gewesen. Vielleicht war es ein salomonisches Urteil, Ribéry, den Moslem, als Bayern-Botschafter in Marokko auszuzeichnen.

Andere munkelten sogar, dass der Toyota als Kompensation für die nicht verliehene Weltfußballerwürde (Gala am 13.1.) dienen könnte. Wird’s doch Cristiano Ronaldo? ARD-Experte Mehmet Scholl jedenfalls meinte: „Ribéry hätte es verdient, er ist zu einer gestandenen Persönlichkeit geworden. Ich glaube aber, dass es dazu nicht kommen wird. Ist nur so ein Gefühl, ich rieche irgendwas.“ Ärger?

 

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