Reaktionen aus Politik und Gewerkschaft Entsetzen nach Attacke auf Polizisten: "Macht mich fassungslos"

OB Dieter Reiter (SPD): Die Attacke macht ihn "fassungslos". Foto: imago images / FAF

Nach der Attacke auf einen Polizisten am Münchner Hauptbahnhof herrscht großes Entsetzen und Trauer. Die Reaktionen.

 

München - Die Messer-Attacke auf einen 30-jährigen Polizisten am Montagvormittag am Münchner Hauptbahnhof sorgt bei Politikern wie Polizeigewerkschaftern für Entsetzen.

Oberbürgermeister Dieter Reiter sagte: "Ich bin entsetzt, dass heute morgen in München ein Polizist feige angegriffen wurde. Diese Tat macht mich auch nach den Geschehnissen in Augsburg vom letzten Wochenende fassungslos. Ich wünsche dem Beamten der Polizei München alles Gute und eine schnelle Genesung und bin froh, dass der Täter schon gefasst werden konnte."

SPD-Stadtrat Christian Vorländer, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender: "Wir sind erschüttert über diese brutale und feige Tat. Unsere Gedanken sind bei dem Beamten der Münchner Polizei, dem wir alles Gute und eine rasche Genesung wünschen. Nach der tödlichen Attacke auf einen Feuerwehrmann am Wochenende in Augsburg ist dies der zweite schockierende Angriff innerhalb kurzer Zeit. Wir sind bestürzt über diese Gewalttaten, die wir zutiefst verurteilen. Die SPD-Stadtratsfraktion steht fest an der Seite der Sicherheits- und Rettungskräfte, die Tag und Nacht der Allgemeinheit dienen."

Herrmann: "Er schwebt nicht mehr in Lebensgefahr"

Jürgen Ascherl, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft: "Ich verurteile diese Tat auf das Schärfste. Was geht nur in solchen Menschen vor? Die Gewalt gegen Polizeibeamte steigt deliktsmäßig seit Jahren. Diese Verrohung unserer Gesellschaft stimmt mich sehr nachdenklich. Eine solche Tat muss mit aller Härte bestraft werden. Ich wünsche dem Kollegen eine baldige Genesung."

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte vor einer CSU-Vorstandssitzung: "Er schwebt wohl nicht mehr in Lebensgefahr. Aber es ist eine schwere Verletzung. Und welche Folgen diese kurz- oder langfristig haben wird, ist im Moment noch nicht abschließend absehbar."

Johann Altmann, Fraktionsvorsitzender der Bayernpartei im Stadtrat: "Ich war selbst 42 Jahre lang Polizist und kann nachvollziehen, was es bedeutet, in einer solchen Situation Dienst haben zu müssen. Es darf nicht sein, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdiensten bei der Ausübung ihrer Arbeit Angst haben müssen!"

 

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