Projekt in der Altstadt So sieht der neue Donisl aus

Der neue Donisl. Die Bilder. Foto: Daniel von Loeper, Bayerische Hausbau

Bayerische Hausbau und Hacker Pschorr haben am Montag das architektonische Konzept für den Donisl vorgestellt. Die Eckpunkte, die Bilder.

 

Altstadt - Die Immobilie in der Weinstraße 1 wird bis auf die Fassade komplett neu errichtet. Durch einen "zeitgemäßen Neubau" der Traditionsgaststätte und durch ein neues Gastronomiekonzept soll der Donisl nach der Eröffnung im zweiten Halbjahr 2015 zu einer Vorzeigeimmobilie werden, heißt es von der Bayerischen Hausbau.

„Die Rückbauarbeiten im Gebäudeinneren haben begonnen, im Februar haben wir den Baugenehmigungsantrag eingereicht“, erläutert Kai-Uwe Ludwig, Geschäftsführer der Bayerischen Hausbau.

Die wichtigsten Punkte:

* Es gibt einen von Säulen umsäumten Innenhof, in dessen Tonnengewölben sich Sitznischen schmiegen.

* Der Laubenhof soll den Stadtraum in das Gebäude hinein erweitern und so einen "urbanen Innenraum" inmitten des Hauses schaffen.

* Die Atmosphäre des traditionellen Wirtshauses werde aufgegriffen und neu interpretiert – zum Beispiel mit hellen Räumen und hochwertigen, authentischen Materialien wie Holz, Sumpfkalkputz und Naturstein.

* „Die Materialien des neuen Donisl sollen einer Art Reinheitsgebot entsprechen: kein Kitsch, kein Fake, lauter ‚echte‘ Produkte“, erklärt Andreas Hild, Geschäftsführer von Hild und K Architekten.

* Das Bier soll künftig in der Mitte des Hofes aus Holzfässern ausgeschenkt werden.

* Das neue Gebäude wird im Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss eine Gaststätte mit rund 500 Sitzplätzen im Innenbereich beherbergen.

* Zusätzlich sind Außenbereiche mit insgesamt rund 120 Sitzplätzen geplant.

* Vom zweiten bis zum fünften Obergeschoss werden im Vordergebäude am Marienplatz neue Büroräume mit rund 1.100 Quadratmeter Geschossfläche geschaffen.

* Der hintere Bereich an der Thiereckstraße wird partiell um ein Geschoss aufgestockt.

* Die Fassade Weinstraße bleibt einschließlich des charakteristischen Freskos von Max Lacher und der Löwenskulptur von Marlene Neubauer-Woerner erhalten.

* Mit den ersten Rückbaumaßnahmen im Gebäudeinneren wurde Anfang des Jahres begonnen, die Abbrucharbeiten werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2013 starten. Der Rohbaubeginn ist in der zweiten Jahreshälfte 2013 vorgesehen. Die Eröffnung ist für das zweite Halbjahr 2015 geplant.

* Nachdem Ende 2012 der Pachtvertrag mit der Familie Wildmoser, die in den vergangenen 27 Jahren das Lokal geführt hat, ausgelaufen ist, sucht die Hacker-Pschorr Brauerei derzeit einen neuen Pächter.

 

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