Premier League: ManCity stolpert, Liverpool jubelt

Manchester City Manager Roberto Mancini Foto: dpa

London - Nach dem erneuten Punktverlust beim 2:2 gegen Birmingham City hat Manchester Citys Trainer Roberto Mancini die englische Fußball-Meisterschaft schon fast abgeschrieben.

 

"Im Moment ist der Abstand (zur Spitze) zu groß. Wir haben geschlafen, wir müssen aufwachen - schnell", sagte der Coach des deutschen Nationalverteidigers Jerome Boateng. Mit acht Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Manchester United (54 Punkte) und einem Spiel mehr wird das Meisterschaftsrennen für die zusammengekaufte Multi-Millionen-Elf immer beschwerlicher.

Symbolträchtig für ManCitys Ungemach war der schwere Zusammenstoß in den eigenen Reihen zwischen Micah Richards und Ex-Hamburger Nigel de Jong. Richards musste bewusstlos vom Platz getragen und mit Sauerstoff versorgt werden.

Jubeln konnte dagegen der FC Liverpool. Der eingewechselte Neuzugang Luis Suarez traf gleich bei seiner Premiere zum 2:0 gegen Stoke City mit dem deutschen Abwehrmann Robert Huth und festigte mit 35 Zählern Rang sieben. "Ich freue mich für ihn. Er hatte aus verwaltungstechnischen Gründen noch nicht einmal mit uns trainieren können", erklärte ein hocherfreuter "Reds"-Trainer Kenny Dalglish, während Englands Boulevardpresse den Angreifer gleich zum "Super- Suarez" krönte.

Mit seinem gelungenen Einstand tröstete der 24 Jahre alte Uruguayer die Liverpool-Fans über den Abgang von Stürmerstar Fernando Torres hinweg, der für umgerechnet rund 59 Millionen Euro zum Konkurrenten FC Chelsea gewechselt war. Vor dem Match hatte der Verein ein gigantisches Torres-Poster aus dem Stadion an der Anfield Road entfernt.

 

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